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Defekte Waschmaschinenlager: reparieren oder neu kaufen
Der Lagerwechsel kostet 20 bis 40 Euro an Teilen, doch der Ausbau nimmt einen ganzen Tag in Anspruch. Mit Waschmaschinen ab 269 Euro ist die Entscheidung nicht offensichtlich.
Defekte Waschmaschinenlager: reparieren oder neu kaufen
Eine Waschmaschine, die vor vier Jahren und vier Monaten für 300 Euro gekauft wurde, schleudert inzwischen wie ein LKW. Die häufigste Diagnose ist ein Lagerschaden, also an den Teilen, die die Trommelwelle tragen. Die Frage danach ist, ob sich der Technikeranruf lohnt oder ob man akzeptieren muss, dass eine Neuanschaffung fällig ist. Das Ersatzteil kostet zwischen 20 und 40 Euro, doch der Ausbau nimmt einen ganzen Tag in Anspruch.
Was der Lagertausch an einer Waschmaschine kostet
Der Preis des Ersatzteils ist nicht das Problem. Die Lager kosten je nach Modell zwischen 20 und 40 Euro. Was die Rechnung in die Höhe treibt, ist die Arbeitszeit: Der Bottich muss ausgebaut, in der Mitte geöffnet und die alten Lager herausgezogen werden, manchmal mit einem Abzieher. Ein Techniker braucht etwa drei bis vier Stunden und verlangt rund 30 Euro pro Stunde, plus das Ersatzteil. Die schnelle Rechnung liegt bei etwa 150 Euro, ohne Garantie, dass die Trommel keine weiteren Schäden hat.
Wer es zu Hause gemacht hat, spricht von zwei Wochenendvormittagen. Kompliziert ist es nicht, aber mühsam. Der oft wiederholte Rat lautet, vorher zu prüfen, ob der Bottich verschweißt ist: In dem Fall lässt er sich nicht öffnen, und die Reparatur ist unmöglich. Es lohnt sich auch, vor der Diagnose den Riemen und die Motorlagerung zu kontrollieren.
Warum sie vorzeitig kaputtgehen
Die am häufigsten genannte Ursache ist nicht die Qualität des Geräts, sondern die Nutzung. Decken, Bettdecken und Berge von Handtüchern zusammen zu waschen belastet die Trommel mit viel Gewicht und Wasser, und die gesamte Kraft wirkt auf ein einziges Lager. Manche behaupten, die heutigen Lager seien billig gefertigt und nur auf eine knappe Lebensdauer ausgelegt. Das Etikett mit der maximalen Beladung wird häufig ignoriert.
Das Schleudern mit 1.200 oder 1.400 Umdrehungen und sieben bis neun Kilo nasser Wäsche beschleunigt den Verschleiß. Bei Maschinen mit Inverter-Motor liegt das Problem nicht am Motor, sondern an den Lagern. Geplante Obsoleszenz wird als eigentliche Erklärung genannt: Das Gerät funktioniert, aber das kritische Teil fällt eher aus als der Rest.
Marken mit verschweißtem Bottich und reparierbare Marken
Nicht alle Waschmaschinen lassen sich reparieren. Einige Billigmarken verkaufen Modelle mit verschweißtem Bottich: Sind Kreuz oder Lager defekt, wandert das ganze Gerät in den Müll. Andere halten am zerlegbaren Bottich fest, was den Lagertausch ermöglicht. Die Prüfung ist einfach: Die Maschine kippen oder von oben nachsehen, wenn die Abdeckung ab ist.
Zu den als problematisch genannten Marken gehört Indesit. Als reparierbar werden Vestel und die Geräte genannt, die das Unternehmen für Eigenmarken fertigt. Der Preisunterschied zwischen beiden ist nicht immer groß, aber die Reparierbarkeit verändert die langfristige Rechnung.
Was zu tun ist, wenn das Geräusch wiederkommt
Manche haben die Lager vor drei oder vier Jahren gewechselt und hören nun dasselbe Geräusch. Der oft wiederholte Rat lautet, vor dem Zusammenbau den Zustand von Welle und Kreuz zu prüfen. Hat die Welle Rillen oder spielt die Kreuz, löst der reine Lagertausch das Problem nicht. Empfohlen wird außerdem, Lager mit Gummidichtung statt Metallabdichtung zu verwenden, da sie feuchtigkeitsbeständiger sind, und die Simmerringdichtung mit Vaseline einzustreichen, damit sie beim Einbau nicht eingeklemmt wird.
Beim Einbau muss auf die richtige Laufbahn geschlagen werden. Lässt sich das Lager leicht in seine Aufnahme einsetzen, sitzt das Spiel auf der Innenringbahn, und dort muss die Kraft ansetzen. Umgekehrt auf dem Außenring. Ein Fehler hier verkürzt die Lebensdauer des Ersatzteils.
Die endgültige Entscheidung hängt von zwei Faktoren ab: dem Preis eines neuen Geräts und dem Wert der eigenen Zeit. Mit Waschmaschinen ab 269 Euro kann eine professionelle Reparatur nahe an die Kosten einer Basismaschine heranreichen. Selbst machen senkt die Rechnung, kostet aber ein Wochenende. Die Frage, die offen bleibt, ist, wie lange eine reparierte Waschmaschine wirklich hält.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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