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Costa del Sol: Hotelauslastung sinkt, August sorgt für Sorgen
Die Hotelauslastung an der Costa del Sol in Spanien ist im Juli um 1,45 % gesunken, die Prognose für August bricht um mehr als 7 Punkte ein. Inflation und hohe Preise belasten den Tourismus.
Costa del Sol startet mit schwächerer Hotelauslastung in den Juli – und einem schlechteren August im Blick
Die Costa del Sol ist mit einer Hotelauslastung von 86,3 % in den Juli gestartet, anderthalb Punkte weniger als im Vorjahr. Die Zahl, die der Branchenverband Aehcos veröffentlicht hat, ist bereits schlecht. Doch die eigentliche Sorge heißt August: Die Prognose weist auf einen Rückgang von mehr als sieben Punkten gegenüber 2025 hin. Der Aehcos-Präsident José Luque setzt auf Last-Minute-Buchungen, um die Lücke zu schließen, doch die Lage ist die schlechteste der letzten Jahre.
Was ist los? Die Inflation hat die Kaufkraft der Familien aufgezehrt. Die Preise für Hotels und Restaurants sind gestiegen, während die Löhne nicht nachziehen. Nutzer im Forum weisen darauf hin, dass der Binnentourismus, der die Hotels im Juli und August füllt, auf günstigere Ziele ausweicht. Manche vergleichen: „15 Tage Costa del Sol mit Halbpension sind teurer als die Dominikanische Republik mit Vollpension.“ Andere verweisen auf den sogenannten „Bocadillo-Tourismus“: viele Hotelbuchungen, aber minimale Ausgaben in der Gastronomie.
Unterdessen ist Sevilla laut einigen Kommentaren zu dieser Jahreszeit „voller Leben“, was darauf hindeutet, dass der Städtetourismus im Landesinneren möglicherweise besser standhält. In jedem Fall steht die Costa del Sol vor einem bitter-süßen Sommer. Ein schwacher Juli, und August sieht schlechter aus. Die Last-Minute-Buchungen werden entscheiden, ob der Rückgang ein Schrecken bleibt oder zum echten Einbruch wird.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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