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Corriere: Spaniens BIP durch Einwanderung aufgebläht
In Il Corriere della Sera zerlegt Federico Rampini das spanische Modell: durch Einwanderung aufgeblähtes BIP, Korruptionsskandale und eine Regierung, die an Glaubwürdigkeit verliert.
Corriere della Sera beerdigt Sánchez' 'spanisches Modell'
Das "spanische Modell" ist tot. Federico Rampini hat es in Il Corriere della Sera beerdigt – mit einer Analyse, die keine Blöße zulässt. Der italienische Kolumnist argumentiert, dass Spaniens BIP durch Einwanderung künstlich aufgebläht sei, während die Glaubwürdigkeit der Regierung auf allen Fronten bröckelt.
Rampini erinnert daran, dass Spanien erst vor wenigen Monaten Europas Musterschüler war. Jetzt, so schreibt er, sei der Kollaps schnell und brutal gekommen. Die Welle der Korruptionsskandale hat auch den sozialistischen Ministerpräsidenten Sánchez erfasst, mit involvierten Familienmitgliedern und Parteikollegen. Sogar der Ruf als "Erster der Klasse" im Kampf gegen den Klimawandel ist angekratzt.
Der unbequeme Einwanderungsfaktor
Das zentrale Argument, wie es verbreitet wurde, lautet: Das BIP-Wachstum stützt sich auf die Zuwanderung. Ein Faktor, der bei genauerem Hinsehen die makroökonomischen Zahlen beschönigt, ohne dass die Bevölkerung realen Wohlstand daraus zieht. Der unbequeme Haken kam prompt: Eingebürgerte Einwanderer holen tendenziell ihre Eltern und sogar Großeltern nach, und das merkt man in den Wartezimmern der Krankenhäuser. Eine Kostenfolge, die in den Wachstumsschlagzeilen nicht auftaucht.
Wenn Rampinis Diagnose stimmt, wird Spanien für ein Modell bezahlen, das vom Schein lebte. Die Frage ist, ob der politische Lärm es erlaubt, die Warnung zu hören, bevor es zu spät ist. Denn das Problem ist nicht, dass jemand die Wahrheit sagt – sondern dass sie meist immer zu spät kommt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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