Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Chessbian: Lesbischer Schachclub trifft sich in spanischen Bars
Chessbian bringt Lesben und Bisexuelle zum Schachspielen in Bars zusammen, eine Mischung aus Partien und Geselligkeit.
Chessbian: Schach, Bars und die lesbische Community
Ein umgedrehtes Brett, ein paar Bier und eine Dame, die eine andere schlägt. Das fällt zuerst auf bei Chessbian, einem Schachclub für Lesben und Bisensbi, der sich in Bars trifft, um zu spielen und Kontakte zu knüpfen. Die Idee ist im Kern nicht neu – Schach verlässt seit Jahrzehnten den Verein und zieht in die Kneipe –, aber die Form schon: Ein Raum, in dem das Spiel nur Vorwand ist und das Gespräch das eigentliche Match. Auf Fotos in sozialen Medien sieht man Frauen vor Brettern mit verstreuten Figuren und halb geleerten Gläsern. Das falsch platzierte Brett wurde zur perfekten Anekdote: Sie verstehen mehr vom Fressen von Bauern als vom Aufstellen.
Was ist Chessbian und warum wird in Bars gespielt?
Chessbian funktioniert wie ein informeller Club: Treffen in Gastronomiebetrieben, freundschaftliche Partien und eine Atmosphäre zum Kennenlernen. Die Formel ist nicht originell – Schachclubs nutzen Cafés und Pubs seit dem 19. Jahrhundert als Standort –, aber das Drumherum schon. Hier ist die Gruppenidentität kein Zusatz, sondern der Grund für das Treffen. Die lesbische und bisensbi Community findet hier einen Raum, in dem nichts erklärt oder gerechtfertigt werden muss. Schach ist der Vorwand; die Bar der Kontext; das Netzwerk das Ziel.
Das Profil der Teilnehmerinnen ist nicht detailliert bekannt, aber der Ton der Kommentare deutet auf eine junge oder mittelalte Gruppe hin, die Freizeit und Affinität mischen möchte. Es gibt keine Daten zu Besucherzahlen oder Häufigkeit. Klar ist jedoch, dass die Initiative Neugier über den ersten Kreis hinaus geweckt hat: Die Fotos zirkulierten und der Name des Clubs etablierte sich im Gespräch.
Das umgedrehte Brett und andere Club-Anekdoten
Das erste virale Foto zeigte ein falsch orientiertes Brett. Für Schachspieler ist das wie Kaffee aus einem Schuh servieren: möglich, aber unangebracht. Die sofortige Reaktion war Scherzhaftigkeit: Sie wissen mehr übers Penisse-Fressen als über Bauern-Fressen, fasste eine Nachricht zusammen. Der vulgäre, aber bildhafte Ausdruck fängt den allgemeinen Ton ein: leichte Häme, ohne Bösartigkeit, mit Schach als Ausrede für Sprüche.
Ein weiterer Witz war die Erfindung eines neuen Meisterzugs: "Dem Gegner die Schere machen." Die Doppeldeutigkeit ist offensichtlich und der Club scheint es nicht übel zu nehmen. Tatsächlich ist die Mischung aus Schach und lesbischem Augenzwinkern Teil des Reizes: Ein Ort, wo die Dame die Dame schlägt und der König den König, wie ein anderer Kommentar resümierte. Die Anekdote vom falsch gelegten Brett ist zum Markenzeichen geworden: Mehr Geselligkeit als Wettkampf.
Warum gibt es im Profischach eine Damen-Kategorie?
Diese Frage tauchte im Zusammenhang mit dem spezifisch lesbischen Club auf. Im Wettkampfschach existiert eine Damen-Kategorie, was Zweifel weckt: Wenn das Spiel nicht physisch abhängt, warum trennen? Die Standardantwort verweist auf historische Gründe und die Förderung der Teilnahme, nicht auf vermeintliche Unterlegenheit. Die Diskussion driftete zum Witz ab: "Bald lesen wir, dass die spanische Chessbian-Meisterin vom Kinderclub-Champion aus Carabanchel vermöbelt wurde." Die Übertreibung unterstreicht, dass das Wettbewerbsniveau nicht der Fokus des Clubs ist.
Tatsächlich strebt Chessbian nicht an, Meisterinnen auszubilden. Das Ziel ist Geselligkeit, und in diesem Bereich stellt die Kategorie kein Problem dar. Die Anekdote vom siebenjährigen Jungen, der jede Meisterin schlagen würde, ist genau das: Eine Hyperbel, um sich über die manchmal zu ernste Haltung zum Sport lustig zu machen.
Das Geschäft der Bars und identitätsbasierte Freizeit
Einen Schachclub in eine Bar zu bringen, ist nicht nur eine soziale Entscheidung: Es ist ein Kunden-Boost. Lokale, die diese Treffen beherbergen, gewinnen eine feste Gruppe, Konsum und Sichtbarkeit. Das Modell wiederholt sich in anderen Städten: Lese-, Rollenspiel- oder Filmclubs besetzen Tische in Nebenzeiten. Die Gastronomie ist zum informellen Hauptquartier eines großen Teils des städtischen Soziallebens geworden.
Manche sehen darin einen breiteren Trend: Freizeit mit Identität. Gruppen, die sich nicht nur wegen eines Hobbys treffen, sondern wegen einer vorherigen Affinität. Chessbian passt in dieses Muster. Die Frage ist, ob das Modell skaliert oder eine Anekdote bleibt. Vorerst lautet die Antwort immer gleich: Es hängt von der Bar und der Runde ab.
Was noch unbekannt ist
Es gibt keine Zahlen zu Teilnehmern, keinen festen Kalender und keinen festen Standort. Auch ist unklar, ob der Club wachsen will oder klein bleiben soll. Die verfügbaren Informationen sind Fotos, Kommentare und ein Name, der bereits klingt. Chessbian existiert mehr im Gespräch als in den Akten. Und für einen Club, der in Bars geboren wurde, könnte das genau das sein, was er sucht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (17 Antworten).
Analyse zeitgenössischer Beziehungsdynamiken. Ist die Exploration von Frauen mit anderen Frauen eine Reaktion auf veraltete Modelle oder ein struktureller Wandel?
Ein virales Video zeigt einen Vater, der seine Teenager-Tochter wegen mitgebrachter Jungen schlägt und löst eine erneute Kontroverse über körperliche Züchtigung aus.
Der 2018 in Italien begangene Mord an Pamela Mastropietro, der zu einer lebenslangen Haftstrafe führte, ist erneut Gegenstand der öffentlichen Migrationsdiskussion in Spanien.