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Ceuta, Spanien: Grenzgeschäft mit Tabak, Kroketten und Moto-Taxis
Etwa hundert Moto-Taxis fahren bereits die Strecke nach Algeciras, und NGOs verschenken, was man nicht verkaufen kann. Bleibt in Ceuta überhaupt noch Geschäft?
Ceuta: Geschäftschance oder Trugbild an der Südgrenze Spaniens?
Wer in Ceuta eine Geschäftschance sieht, kommt zu spät. An der Südgrenze häufen sich ständige Migrationsbewegungen, informelle Wirtschaft und ein geflügeltes Wort: „Wo viele ein Unglück sehen, sehe ich eine Chance“. Die konkreten Modelle, die im Umlauf sind, um daraus Geld zu machen, reichen von plump bis surreal, und die meisten prallen auf eine Mauer: Auf der Strecke nach Algeciras gibt es bereits hundert Moto-Taxis.
Das Grenz-Rezeptbuch: von Tabak bis zur Kroquette
Die Ideen reichen vom Traditionellen bis zum Abstrusen: Tabak verkaufen, die Pille danach, eine Franchise für Schinkenbrötchen oder eine Bar eröffnen, weil „das bringt immer Geld“. Der einzige Vorschlag mit konkreter Zahl ist das Wassertaxi zwischen Ceuta und Algeciras, doch dort gibt es bereits rund hundert Anbieter. Heißt also: Übersättigung.
Der Schatten der NGOs über dem lokalen Handel
Die klarste Analyse ist zugleich die vernichtendste: Marken und NGOs verschenken Handys, Hoodies, Sonnenbrillen und Kondome. Rhetorische Frage: Was kannst du verkaufen, was es gratis gibt? Die unbequeme Antwort lautet, dass das einzig tragfähige Geschäft darin bestünde, diesen Marken Gegenkampagnen abzunehmen. Wenig erbaulich, aber genau nach dem Geschmack der Empörungsökonomie.
Das praktische Fazit: Wer es eilig hat, in Ceuta Geld zu verdienen, trifft auf abgesicherten Transport, einen lokalen Handel, der unter der humanitären Hilfe erstickt, und einen allgegenwärtigen Zynismus, der selbst die NGOs als mögliche Geschäftstarnung entlarvt. Wenn an der Grenze Geld fließt, dann über die Vermittler der Kontroverse – nicht über die Verkäufer der letzten Stunde.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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