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Büro-Prämie geht nach hinten los
2007 verdoppelte eine Firma das Frühstückssortiment für zwei zusammengelegte Belegschaften – innerhalb von Tagen war alles weg. Die Lösung: die Prämie streichen. So scheitern gemeinsame Benefits.
Eine Firmenprämie kann an ihrem eigenen Erfolg sterben, wenn sie zwischen Gruppen geteilt wird, die sich nicht als ein Team fühlen. Am Ende schaffte die Firma sie ab.
Die Geschichte ist einfach. **2007** kauft eine Firma eine andere. Um Kosten zu sparen, legt sie beide Belegschaften in denselben Büros zusammen. Die Neuen kamen von einem Standort ohne Geschäfte oder Kantinen in der Nähe, also gab die Firma ihnen jeden Monat Joghurts, Kekse und Ähnliches zum Frühstück. Alles lief gut, solange jede Gruppe ihre eigenen Vorräte hatte.
## Der Tag, an dem die Welten kollidierten
Mit der Zusammenlegung der Standorte stand der Benefit der einen Belegschaft auch der anderen zur Verfügung. Anfangs fasste niemand die Sachen der anderen an, doch das Zusammenleben kippte, als der Chef mit Einsparungen begann und das Büro sich mit neuen Leuten füllte. Was eine Aufmerksamkeit war, wurde zur Beute.
## Die doppelte Ration löste nichts
Die Firma reagierte mit einer Verdoppelung der Mengen. Vergebens. Was früher einen Monat reichte, war nach ein paar Tagen weg. Wenn der Verbrauch jede Erwartung übersteigt, hört die Prämie auf, eine Belohnung zu sein, und wird zum Fass ohne Boden.
## Der einzige Ausweg war den Hahn zuzudrehen
Da sich der Verbrauch nicht kontrollieren ließ, strich die Geschäftsführung den Benefit. Es gibt keine Zahlen zu den Kosten oder zur Mitarbeiterzahl. Nur die Gewissheit, dass eine schlecht gestaltete Prämie am Ende erstickt.
Wenn Ihnen das aus Ihrem Büro bekannt vorkommt: Achtung – gemeinsame Benefits brauchen klare Regeln, sonst frisst sie der Erste, der mit Hunger kommt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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