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Burger King erhöht Whopper-Preis um 6 % und reduziert Chicken Wings
Der Whopper kostet nun 5,25 Euro statt 4,95. Auch die Portionen der Hähnchenflügel wurden verkleinert, während das Mittagsmenü bis zu 15 Euro erreicht.
Whopper verteuert sich um 6 %: Burger King kürzt bei den Hähnchenflügeln
Nach zwei Monaten Abstinenz besuchte ich gestern aus Heißhunger eine Filiale von Burger King und zog eine klare Bilanz: Der Preis für den Whopper war innerhalb von acht Wochen von 4,95 auf 5,25 Euro gestiegen – ein Sprung von 6 %. Diese Zahl wirkt zunächst nicht schockierend, doch multipliziert man sie mit der Anzahl der Menüs, die jemand pro Jahr konsumiert, wird es relevant. Und dies ist nicht der einzige Weg, wie die Kette auf Kosten des Kunden spart.
Der entscheidende Punkt war jedoch nicht das Flaggschiff-Burger, sondern die Hähnchenflügel. Früher gab es diese im Viererpack. Jetzt werden sie in neuen Formaten mit drei oder sechs Stück angeboten, wobei die Preise so angepasst sind, dass der Kunde die Reduktion kaum bemerkt. Weniger Produkt, neue Verpackung, gleiche oder schlechtere Rechnung.
Das stille Schrumpfen des Warenkorbs
Dies ist das alte Rezept der Inflation, das nie im Verbraucherpreisindex auftaucht: Den nominalen Preis möglichst halten und die Portionsgröße reduzieren. Das Unternehmen nennt dies Anpassung der Formate. Der Kunde nennt es, hungrig nach Hause zu gehen. Hinzu kommt das klassische Problem der Fritteuse: Pommes und Flügel schmecken oft nach altem Öl, was nicht gerade zum Wiederkommen einlädt.
Die Preiserhöhung beim Whopper ist nur die sichtbare Seite des Problems. Die andere, leisere Seite ist die Shrinkflation: weniger Gramm, weniger Einheiten, gleicher Preis. Verschlimmernd hinzu kommt ein Detail, das bereits viele Kunden bemerkten: Eine Tüte Ketchup kostet jetzt 50 Cent. Für Soße Geld zu verlangen, ist der letzte Schritt einer Strategie, die jedes Extra zur Einnahmequelle macht.
Burger King vs. McDonald's: Der Kampf der bekannten Übel
Wenn man die Ketten vergleicht, endet die Debatte meist unentschieden. Manche behaupten, die Burger von Burger King seien größer und weniger industriell als die des Konkurrenten mit den goldenen Bögen. Andere argumentieren genau das Gegenteil: Der Whopper sei trockener als früher, das Brot schmecke nach Pappe, und man brauche halbe Tüten Soße, um überhaupt Geschmack zu haben.
Besonders auffällig ist, dass das Menü der mittleren Kategorie mit Pommes und Getränk auf 12 bis 15 Euro ansteigt. Hier konkurriert nicht mehr der Geschmack, sondern der Geldbeutel. Zu diesem Preis stellt sich vielen Menschen in Spanien die berechtigte Frage: Warum so viel für Fast Food zahlen, wenn es nebenan Alternativen gibt, die gleichwertig oder besser sind?
Die lokale Bar als Rückzugsort
Die Option, die im Vergleich immer beliebter wird, ist keine andere Franchise-Kette. Es ist die Stamm-Bar um die Ecke, mit dem einfachen Grill und dem hausgemachten Burger für 6 bis 7 Euro, offener Küche und ohne Aufschläge für Soßen. Angesichts dessen verblasst das Argument des sauberen und schnellen Lokals, wenn das Ketten-Menü gleich viel oder mehr kostet.
Dazwischen liegt ein Bereich von Burger-Lokalen mit gehobenen Ansprüchen, die sich in den Städten vermehrt haben und Preise zwischen 8 und 11 Euro anbieten. Für jene, die selbst kochen, bleibt die Alternative, Fleisch frisch zu kaufen und zu hacken: Das ist günstiger und man weiß, was drin ist. Doch auch hier lauern Fallen, etwa vorverpacktes Hackfleisch mit unbekanntem Anteil an Füllstoffen und Zusatzstoffen.
Das verwirrende Faktum: 19,72 Euro pro Kilo Big Mac
Rechnet man einmal durch, fällt ein Wert besonders auf. Ein Big Mac mit 220 Gramm für 4,34 Euro entspricht einem Kilopreis von 19,72 Euro. Ein gutes Rindersteak liegt im nationalen Durchschnitt bei etwa 15 Euro pro Kilo. Das bedeutet: Der Ketten-Burger ist pro Kilogramm teurer als das Qualitätsfleisch, das er ohnehin nicht enthält. Dies laut am Tresen zu wiederholen, hat durchaus seinen Reiz.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Ein Nutzer berechnet, dass bei 84% Fleischanteil 160 Gramm pro Kilo aus anderen Zutaten bestehen. Die Debatte konzentriert sich auf die Kennzeichnung und das Kleingedruckte.