Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Börsen und Öl: der seltsame Tanz, den niemand erklären kann
Ankündigungen einer Ölschwemme deuteten auf einen Absturz hin, doch Technologieindizes erreichen Rekordhochs. Wo suchen sich die Anleger Zuflucht?
Börsen und Öl: der seltsame Tanz, den niemand erklären kann
Ankündigungen einer Rohölschwemme durch die Vereinigten Arabischen Emirate und Russland deuteten auf einen Absturz des Fasspreises hin. Die Logik würde verlangen, dass die Börsen, insbesondere die energie lastigen, darunter leiden. Was jedoch passiert, ist zumindest widersprüchlich. Während der Ölpreis sinkt, erreichen mehrere Technologieindizes Rekordhochs. Wo suchen sich die Anleger Zuflucht?
Einige Analysen weisen darauf hin, dass sich der Ölpreisverfall nicht direkt auf die Kurse der Branchenwerte überträgt, weil Anleger auf Ölkonzerne als langfristiges Geschäft setzen, nicht auf den Spotpreis des Fasses. Andere sehen eine Desinformationsmanöver: sich widersprechende Gerüchte darüber, wann und wie der Markt geflutet wird, stiften Verwirrung und schüren Volatilität. Fest steht: Die Diskrepanz zwischen dem Verhalten des Index und dem des Rohstoffs ist so ausgeprägt, dass man vermutet, es stecke mehr dahinter als einfache Angebots- und Nachfrageerwartungen.
Inzwischen berichtet ein Marktteilnehmer, dass sein US-Tech-Fonds auf Rekordniveau steht und er im letzten Monat mehrere tausend Euro gewonnen hat. Die Entwertung der Fiatwährungen wird als mögliche Erklärung genannt: Solange weiter Geld gedruckt wird, können Finanzanlagen weiter steigen, selbst wenn die Realwirtschaft schwächelt. Die Frage, die in der Luft liegt, ist, ob diese Entfremdung zwischen Börse und Rohstoffen tragfähig ist oder ob sie eine heftige Korrektur ankündigt.
Unsicherheit als einziger Konsens
Das Gefühl, dass jemand den Markt mit falschen oder widersprüchlichen Informationen flutet, stärkt die These, dass wir uns in einem dystopischen Szenario bewegen, in dem selbst ein Weltkrieg die Kursanstiege nicht stoppen würde. Grenzenloses Gelddrucken, geopolitische Ankündigungen und die Entkopplung von Makrodaten und Aktien bilden einen Cocktail, der zur Vorsicht mahnt.
Was passiert, wenn das echte Rohölangebot den Markt erreicht und die Preise tatsächlich fallen? Vorerst will sich der Markt nicht festlegen. Und genau das ist das beunruhigendste Signal.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).
Elisa Mouliaá zieht ihre Aussage zurück: Sie entschuldigt sich bei Richter Zamarriego und räumt ein, nie in den VAE gewesen zu sein. Dritter Anwaltswechsel und Zweifel an ihrer Geschäftsfähigkeit.
Nach Drohnenangriffen auf eine Pipeline stellt Saudi-Arabien die Öllieferungen an europäische Raffinerien ein. Die Barrelpreise steigen, und Sorgen vor Benzinpreisen über 3 Euro pro Liter nehmen zu.
Brent übersteigt 101 Dollar, der Fokus verlagert sich vom Rohöl weg: Das Problem ist die Raffinierung. Spanien hat 8 Raffinerien und vor sich Jahre der Anpassung.
Eine ältere Dame zahlt seit Kurzem keine 40 Euro im Monat mehr für ihre Medikamente. Diese Ersparnis, nicht die Makroökonomie, erklärt, warum eine angezweifelte Regierung weiterhin…
In Spanien steigt das Renteneintrittsalter 2027 auf 67 Jahre für alle, die keine 38,5 Beitragsjahre nachweisen können. Hier erfahren Sie, was das bedeutet.