BlackRock und die Tokenisierung: die kommende Finanzkontrolle

BlackRock, Vanguard und State Street kontrollieren 88 % des S&P 500. Die Tokenisierung schreitet als Instrument der Finanzkontrolle voran. Gibt es einen Ausweg?

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

BlackRock und die Tokenisierung: die kommende Finanzkontrolle

Die globale Finanzelite braucht keine Panzer, um dich unter Kontrolle zu bringen. Mit 15 Billionen Dollar verwaltetem Vermögen kontrollieren BlackRock, Vanguard und State Street bereits 88 % des S&P 500. Sie sind die größten Aktionäre deiner Bank, deines Versicherers und des Unternehmens, für das du arbeitest. Und nun, so heißt es in Kreisen, die dem System kritisch gegenüberstehen, beschleunigen sie die Tokenisierung der Wirtschaft: ein weiterer Schritt hin zur totalen Überwachung des Geldes.

Was ist Tokenisierung und warum sollte sie dich beunruhigen?

Tokenisierung bedeutet, reale Vermögenswerte (von der Wohnung bis zur Aktie) in elektronische Token auf einer Blockchain zu digitalisieren. Theoretisch demokratisiert sie das Investieren. In der Praxis, so die Kritiker, ermöglicht sie den großen Fonds, jede Transaktion nachzuverfolgen, Bargeld einzuschränken und das Geld letztlich so zu programmieren, dass es verfällt oder an Wert verliert, wenn es nicht über genehmigte Kanäle ausgegeben wird. Das neue Finanzsystem muss Bargeld nicht mehr abrupt verbieten: Es genügt, es unbequem, verdächtig oder steuerpflichtig zu machen.

Der Widerstand: Bargeld und Sachwerte

Angesichts dieses Szenarios entsteht eine Strömung, die zum Rückzug aufruft: Bargeld von der Bank zu holen, Gold- oder Silbermünzen anzuhäufen und materielle Selbstversorgung anzustreben. „Bargeld werden sie nie verbieten können“, so ihr Argument. Sie können seine Nutzung nur unter dem Vorwand der Geldwäsche erschweren. Andere entgegnen jedoch, der Gegner habe es nicht eilig: Er warte darauf, dass die Generationen, die noch Bargeld nutzen, aussterben. Die unter 40-Jährigen bezahlen bereits alles mit Karte oder Handy. Der Kampf gilt nicht der Technologie, sondern der Resignation.

Geopolitik und Krieg: der Hintergrund

Wer eine verborgene Hand hinter dem System vermutet, weist darauf hin, dass die geopolitischen Spannungen (Ukraine, der NATO-Druck auf Russland) kein Zufall seien. Kriege hätten immer der Rechtfertigung der Finanzkontrolle gedient. Dasselbe Muster wie im Ersten und Zweiten Weltkrieg wiederhole sich, so ihre Behauptung. Doch der Skeptizismus kontert: Die Elite habe längst gelernt, dass sie keine Kriege mehr braucht – nur die Angst vor ihrem Kommen.

Die unbequeme Frage lautet, ob die Bürger rechtzeitig reagieren werden. Die Daten zu Tokenisierung und Vermögenskonzentration liegen auf dem Tisch. Die Entscheidung liegt, wie immer, beim Einzelnen: ein „zahmes Rind“ zu sein, das dem unsichtbaren Zaun folgt, oder sich eine Nische im Physischen und Lokalen zu schaffen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (24 Antworten).

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