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Betrunkener Radfahrer in Spanien frei — die Rechnung zahlt der Steuerzahler
Ein betrunkener Argentinier kracht in Spanien in einen Radweg, stellt sich der Polizei und kommt nach wenigen Stunden frei — der Staat trägt die Kosten. Gerechtigkeit oder Verschwendung?
Der Betrunkene vom Radweg ist schon frei: Die Rechnung zahlt du
Was kostet es in Spanien, wenn ein betrunkener Fahrer argentinischer Staatsbürgerschaft in einen Radweg rast, sich mit den Beamten anlegt und wenige Stunden später in seinem Bett liegt? Die Frage ist nicht rhetorisch gemeint. Der Vorfall endete wie fast alle in einem System, das sich nichts ändern will: morgens festgenommen, nachmittags wieder auf freiem Fuß, mit dem Ermittlungsbericht als Makulatur und den Kosten für Polizei, Gericht und, mit etwas Glück, Übersetzung auf dem öffentlichen Haushalt. Manche erinnern daran, dass die Freiheit des Festgenommenen «kein Wunder ist, sondern deine Steuern», andere weisen darauf hin, dass er morgen zurück nach Argentinien fliegt und hier absolut nichts passiert ist. Die Ironie ist nicht gering: Derselbe Staat, der sich mit der Verwaltung der Sicherheit brüstet, verschwendet Ressourcen für eine Festnahme, die zu nichts führt. Im Hintergrund wächst der Unmut über eine Justiz, die lieber freilässt als ermittelt, und die Anspielungen auf die «Schuldunfähigkeit» runden den Witz ab. Und da bleibt noch die Anekdote, mit der manche die Sache zusammenfassen: Es kommen die Besten, die Tapfersten. Bei so einem Aushängeschild wundert es nicht, wenn mancher zögert, in die Pampa zurückzukehren. Der Protagonist, inzwischen auf freiem Fuß, denkt sicher, dass ihm beim nächsten Mal ein Kraftfahrzeug besser passen würde: Die haben wenigstens eine Pflichtversicherung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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