Bericht: Fernbleiben in der Justiz von Valencia hält an

Der Bericht kehrt zur Ciudad de la Justicia in Valencia zurück und stellt fest, dass das Fernbleiben anhält; auch die Schwierigkeiten, einen Termin zu bekommen, bleiben bestehen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Bericht: Fernbleiben in der Justiz von Valencia hält an
Das Fernbleiben bleibt gleich, so der Bericht

Am 21. September strahlte Cuatro einen Bericht über das Fernbleiben von Beamten in der öffentlichen Verwaltung aus. Der Schauplatz war nicht neu: die Ciudad de la Justicia in Valencia, die bereits 2018 in einer Sendung aus denselben Gründen porträtiert worden war. Jahre später ist die Beschreibung exakt dieselbe. Mehrere Bedienstete, so der ausgestrahlte Bericht, verlassen weiterhin ihre Arbeitsplätze. Und der Bürger, der ein Anliegen erledigen will, stößt weiterhin auf die alte Mauer: ein Termin, der nie kommt.

Was sich seit 2018 änderte: Drehkreuze und computerisierte Zeiterfassung, laut einer Darstellung

Etwas hat sich bewegt, so eine Darstellung, die im Forum kursiert: Nach dem ersten Bericht wurden Zutrittsdrehkreuze installiert und die computerisierte Zeiterfassung eingeführt. Der Trick, so dieselbe Version, verschwand nicht: Er mutierte. Der Mitarbeiter stempelt nicht mehr am Eingang, um zu gehen; er geht zu seinem Arbeitsplatz hoch, bestätigt die Anwesenheit am Computer und geht, ohne das Gerät auszuschalten. Das System würde Anwesenheit registrieren, wo niemand ist. Es ist die administrative Version einer Schaufensterpuppe auf dem Stuhl.

Die Sendung zeigte zudem, so diese Darstellung, eine Szene, die als Symbol verwendet wird: Eine Angestellte soll, als sie außerhalb ihres Arbeitsplatzes gefilmt wurde, die Polizei gerufen haben. Es ist wichtig, dies im Konjunktiv zu betonen, denn es handelt sich um ein Verhalten, das von einem Beteiligten beschrieben wurde, nicht um einen gerichtlich belegten Sachverhalt.

Warum der Termin zum Nadelöhr wird

Der Termin ist die zweite Front des Themas. Der Bericht begleitet Bürger, die vergeblich versuchen, ihre Rente beim INSS (spanische Rentenversicherung) zu beantragen, und zeigt die Schwierigkeiten, einen Termin beim SEPE (spanisches Arbeitsamt) zu bekommen. Manche behaupten, das System diene nicht nur der Ordnung der Nachfrage, sondern erlaube es, die Öffnungszeiten auf wenige Zeitfenster zu konzentrieren und den Rest frei zu bleiben. Das ist ein Verdacht, kein belegtes Faktum. Klar ist jedoch die Wirkung auf die Wartenden: Die Verwaltung hört auf, ein Service zu sein, und wird zu einem Hindernislauf.

Wo Beamte fehlen und wo es zu viele gibt

Ein Beteiligter stellt die unbequemste Diagnose, die nicht auf den Schalterbeamten zielt, sondern auf die Verteilung des Personals. Er behauptet, dass bei Behörden wie SEPE, INSS, Tesorería (Sozialversicherungskasse), Extranjería (Ausländerbehörde) oder Hacienda (Steuerbehörde) die Belastung konstant sei — täglich würden tausende Vorgänge bearbeitet — und dass an anderen Standorten die Dringlichkeit minimal und das Personal üppig sei. Die Logik wäre, so diese Version, Personal von dort, wo es nicht gebraucht wird, dorthin zu verlegen, wo der Stau strukturell ist. Die Kosten zahlt, wer keinen Termin bekommt.

Ein Beteiligter erinnert sogar an eine Anekdote über Ramón y Cajal, der den Dienstwagen mit einem Argument abgelehnt haben soll, das heute wie Science-Fiction klingt: keine eine Pesete mehr auf den Schultern der Spanier.

Die Analyse bleibt genau hier stecken. Mit Drehkreuzen, digitaler Zeiterfassung und Arbeitszeitkontrolle dürfte das Verlassen des Arbeitsplatzes praktisch unmöglich sein. Es passiert weiterhin, so diese Darstellung. Und wer einen Termin bekommt, weiß nicht, ob er auf der anderen Seite des Schalters jemanden antrifft.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (16 Antworten).

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