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Benziner in der Stadt: Warum SUVs wieder über 10 Liter verbrauchen
Automatische Benziner-SUVs überschreiten im Stadtverkehr oft die 10-Liter-Marke. Diesel und LPG gewinnen an Attraktivität.
Der Benzinmotor kehrt zurück: 10 Liter Verbrauch in der Stadt und Diesel hält stand
Die Rückkehr des Benzinmotors ins Rampenlicht bringt ein mathematisches Problem mit sich: Er verbraucht mehr als der Diesel, den er ersetzen soll. Auf der Straße schrumpfen die Unterschiede. In der Stadt klaffen sie wie ein Abgrund auseinander. Die neue Generation von Benziner-SUVs mit Automatikgetriebe liegt laut Diskussionsteilnehmern im Stadtverkehr deutlich über 10 Litern pro 100 Kilometer, verglichen mit den 6 Litern, die das entsprechende Dieselfahrzeug vor zehn Jahren verbrauchte. Der Durchschnittskäufer weiß dies nicht immer, und die Prospekte schreien es auch nicht heraus.
Wie viel verbraucht ein Benziner-SUV in der Stadt?
Ein Teilnehmer behauptet, dass ein Omoda 5 (Benziner) im Stadtzyklus über 10 Liter verbraucht. Die Physik ist stur. Im ersten und zweiten Gang kann der Momentanverbrauch auf 15 Liter schießen, wie ein anderer Nutzer erinnert, und dieser hohe Verbrauch lässt sich danach nicht mehr ausgleichen. Addiert man die Aerodynamik eines hohen, breiten und schweren Fahrzeugs hinzu, ergibt sich das Ergebnis von selbst.
Es gibt einen bürokratischen Nachteil. Der WLTP-Zulassungszyklus (WLTP) weist den Stadtverbrauch nicht mehr so detailliert aus wie der vorherige Standard, sodass die durchschnittlichen Prospektwerte noch weiter von der Realität im Stau entfernt sind. Die Technologie hat sich nicht willkürlich verschlechtert: Einige argumentieren, dass der Verbrennungsmotor kaum noch Verbesserungspotenzial bietet. Was sich geändert hat, ist die Verpackung.
Warum stehen Diesel und LPG wieder auf der Einkaufsliste?
Laut einer im Thread kursierenden Berechnung liegt der Verbrauchsunterschied zugunsten von Diesel bei etwa 40%. Auf der Autobahn schrumpft dieser Abstand; in der Stadt mit Automatikgetriebe wird er größer. Daher werden kleine Diesel-Fahrzeuge mit über 250.000 Kilometern Laufleistung und serienmäßigem Katalysator erwähnt, sofern man sie gelegentlich hochdreht, damit sie regenerieren.
Zum Diesel gesellt sich LPG (Flüssiggas), das bei 0,90 Euro pro Liter liegt, im Vergleich zu Ultraschnellladestationen für Elektroautos bei 0,60 Euro pro kWh. Für Stadtverkehr und mittlere Distanzen behaupten einige, dass ein Dacia Sandero mit LPG-Motor die günstigste Option auf dem Markt sei. Ein Gegenargument betrifft den Wiederverkaufswert: Diese Umrüstung mindert den Wert des Autos beim Verkauf, und nicht jeder ist bereit, dieses Risiko einzugehen.
Der Hybrid, der die Zahlen wirklich stimmt
Im Gegensatz zu Mild-Hybriden mit Etikett spielt ein echter Vollhybrid eine andere Rolle. Ein Teilnehmer berichtet, dass sein Toyota Corolla 2.0 mit 184 PS im Stadtverkehr zwischen 4 und 4,5 Liter und auf der Autobahn bei 125 km/h zwischen 5,5 und 6 Liter verbraucht. Der Schlüssel liegt darin, dass ein großer Teil der Überlandfahrt im elektrischen Modus absolviert werden kann – bis zu 65% laut geteilten Erfahrungen – und sogar bei 120 km/h über mehrere Kilometer hinweg. Der Elektromotor fungiert als Turbo und senkt die Drehzahlen. Und die Bremsbeläge halten deutlich länger.
Land, Stadt und Autobahn: Welches Auto für welchen Einsatz?
Die am häufigsten genannte Klassifizierung ist auch die sinnvollste. Für ländliches Gelände: Diesel-Offroad-Fahrzeug. Für die Stadt: ein kleiner Benziner-K-Car oder ein kleines Elektroauto. Für die Autobahn: Limousine mit Benzinmotor. Das urbane SUV, so das Argument, ist das Allzweck-Geländefahrzeug dieses Jahrzehnts: Es bietet Höhe und Platz, hat aber in der Stadt keinen dynamischen Vorteil, dafür aber höheren Verbrauch und einen schlechteren Schwerpunkt. Kurz gesagt: Eine Waschmaschine auf Rädern.
Das Auto wird nicht mehr verkauft, sondern finanziert
Hier kommt der zweite Aspekt. Hersteller verdienen wenig am reinen Fahrzeugverkauf und erweitern ihr Geschäft auf Kredite. Der Verkäufer versucht unbedingt, eine Finanzierung unterzubringen. Empfohlen wird, die Vorfälligkeitsentschädigung schriftlich auszuhandeln, bevor man unterschreibt, und den Kredit, falls es sich lohnt, bereits im nächsten Monat zu tilgen. Und dann ist da noch der Preis: Manche fassen sich an den Kopf, wenn ein KIA Ceed 30.000 Euro kostet.
Der Fuhrpark altert durch Umweltplaketten
Ein Civic-Benziner aus dem Jahr 2007 mit 350.000 Kilometern und nur regulärer Wartung, wie sein Besitzer erzählt. Ein Mercedes 220 CDI aus dem Jahr 2006 mit 440.000 Kilometern, null Pannen und ohne Umweltplakette, was ihn zu einem Auto macht, das sein Besitzer niemals verkaufen würde. Unter Taxifahrern werden Hybride mit 600.000 und 700.000 Kilometern genannt, und sogar einige Dienstfahrzeuge nähern sich der Millionengrenze. Die praktische Schlussfolgerung: Wenn es nicht kaputtgeht, ist ein Wechsel unnötig; für gelegentliche Ausflüge mieten.
Das Elektroauto und diese Reichweite, die fast niemand braucht
Diese Rechnung ist verwirrend. Hundert Kilometer täglich wären 36.500 pro Jahr, eine Zahl, die fast niemand erreicht. Die meisten fahren weniger als 50 Kilometer pro Tag, was etwa 10 kWh Batteriekapazität entspricht. Das Problem ist nicht das Auto: Es ist die Leistung, die nachts bewegt werden müsste, um alle gleichzeitig aufzuladen. Und ein Liter Benzin, um dies in Perspektive zu setzen, enthält 10 kWh Energie, von denen mehr als die Hälfte als Wärme durch den Auspuff entweicht.
Vom Plug-in-Hybrid ganz zu schweigen. Ohne verfügbare Batterie sinkt der Tankinhalt sichtbar, und der Verbrennungsmotor startet und stoppt buchstäblich an jeder Ecke. Null Einsparungen; ein Damoklesschwert über dem Geldbeutel.
Mit diesen Zahlen auf dem Tisch ist es seltsam, dass der Benzinwagen nicht schon früher zurückgekehrt ist. Oder war er nie ganz weg?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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