Benzin-Ford Mondeo Turnier von 2005: Von 2.500 € auf 2.350 € ohne Käufer

Ein Benziner Ford Mondeo Turnier von 2005, ursprünglich für 2.500 € angeboten, fiel innerhalb einer Woche auf 2.350 € und fand keinen Käufer: Die Gebote liegen zwischen 1.750 € und 2.200 €.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Benzin-Ford Mondeo Turnier von 2005: Von 2.500 € auf 2.350 € ohne Käufer
Mondeo Turnier von 2005: 2.500 € verlangt, 1.750 € geboten

Der Markt für Gebrauchtwagen leidet nicht an zu wenigen Käufern, sondern an überzogenen Erwartungen. Ein Benziner Ford Mondeo Turnier, in die Jahre gekommen und mit umstrittener Umweltplakette, steht seit acht Tagen bei Wallapop im Angebot – mit einer bereits bekannten Geschichte: Der Verkäufer verlangte 2.500 €, senkte den Preis eine Woche später auf 2.350 €, und das Auto ist immer noch nicht verkauft. Das Angebot ist nicht das Problem. Der Preis ist es.

Was für ein Benziner-Mondeo Turnier wirklich gezahlt wird

Die Zahlen von Käufern und Verkäufern bewegen sich nur in einem engen Rahmen. Ein formelles Angebot lag bei 1.750 €, mit übernommener Abmeldung und konkretem Übergabetermin. Es wurde abgelehnt. Am anderen Ende hält die optimistischste Rechnung 2.200 € für machbar. Die meisten liegen zwischen 1.800 € und 2.000 €, und eine Prognose fällt auf: Er wird auf 1.900 € sinken, bevor er verkauft wird. Die komplette Aufschlüsselung dieser Zahlen – und die Erklärung, warum der Verkäufer glaubt, dass seine Aufgabe weniger unangenehm ist als die des Käufers – ergibt eine ganz andere Lektüre als die Anzeige.

Die grüne Plakette drückt den Preis

Hier liegt der entscheidende Punkt, der auf dem Anzeigenfoto nicht zu sehen ist. Ein Benziner von 2005 hat gegenüber den emissionsabhängigen Fahrverboten klare Nachteile. Eine Anekdote bestätigt es: Ein Fahrzeug mit grüner Plakette und 147.000 Kilometern landete nach einem Defekt der Zweimassenschwungscheibe für 250 € beim Schrotthändler, ohne je verkauft zu werden. Wenn die Plakette mehr wiegt als die Kilometer, verhandelt der Käufer aus einer Position der Stärke.

Ausharren oder verkaufen: zwei gegensätzliche Strategien

Manche raten, den Verkäufer schwitzen zu lassen und erst im nächsten Monat ein neues Angebot zu machen, in der Hoffnung, dass sich die Anzeige von selbst abnutzt. Andere plädieren dafür, auf 2.200 € zu gehen und den Deal so schnell wie möglich abzuschließen. Im Hintergrund klingt immer wieder derselbe Rat: etwas mehr Geld einplanen und sich stattdessen einen deutschen Wagen ansehen. Die Zeit wird für den Geldbeutel desjenigen spielen, der aushält.

Wenn die Plakette weiterhin mehr wiegt als die Kilometer, geht der Spielraum nur in eine Richtung. Auch wenn niemand auf ein sauberes Ende wettet: Dasselbe Auto, mit Angeboten von 1.750 € und 2.200 € auf dem Tisch, kann monatelang im digitalen Schaufenster stehen bleiben.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (23 Antworten).

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