Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Belgischer Industriegaspreis zehnmal höher als in den USA
Laut Febeliec kostet belgisches Industriegas das Zehnfache des US-Preises. Peter Claes warnt vor weiteren Stilllegungen, auch Spanien betroffen.
Laut Febeliec kostet belgisches Gas zehnmal mehr als in den USA, Fabriken fürchten Schließungen
Laut Febeliec, dem belgischen Verband der energieintensiven Unternehmen, kostet Industriegas in Belgien zehnmal so viel wie in den Vereinigten Staaten. Mit dieser Kluft wird die Produktion von Aluminium, Düngemitteln oder Stahl auf europäischem Boden nicht mehr wettbewerbsfähig, und die ersten Werke spüren dies bereits in ihren Öfen. Im Thread werden Aperam und Yara genannt, und der Verband warnt, dass sie nicht die letzten sein werden. In Spanien legten weitere Fabriken ihre Maschinen auf unbestimmte Zeit still.
Belgien: Aperam, Yara und der Dominoeffekt
Peter Claes, Geschäftsführer von Febeliec – dem Verband der energieintensiven Unternehmen – gab eine unmissverständliche Warnung ab: Er befürchtet, dass Aperam und Yara nicht die einzigen Unternehmen sind, die ihre Produktion einstellen müssen, da sie auf internationalen Märkten nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Seiner Diagnose zufolge ist der Preis für belgisches Gas zehnmal so hoch wie der amerikanische. Bei einer solchen Differenz konkurriert jede Fabrik, die große Mengen Energie benötigt, mit gebundenen Händen.
Die Welle erreicht auch Spanien
Fast gleichzeitig erreichten dieselben Daten Spanien. Ferroatlántica, eine Tochtergesellschaft von Ferroglobe, startete im September mit der unbefristeten Abschaltung der Öfen ihrer Fabrik in Boo de Guarnizo, Kantabrien. ArcelorMittal wird in wenigen Wochen den Hochofen A im Werk Gijón für drei Monate abschalten und den Elektrolichtbogenofen in Sestao nach der Wartungsstilllegung im August nicht wieder anfahren. Azuliber, ein Unternehmen der Pamesa-Gruppe, spezialisiert auf atomisierte Tonminerale, erweiterte die Liste.
Im Thread erwähnt ein Teilnehmer unter den Stilllegungen ein Bodensanierungsunternehmen mit 5.000 Mitarbeitern.
Deutschland kürzt, Polen vernetzt sich
Im Norden erwog der Aluminiumhersteller Speira GmbH, die Kapazität seiner deutschen Gießerei aufgrund der Energiepreise um bis zur Hälfte zu reduzieren. Die Kürzung würde, laut den zitierten Informationen, enorme Verluste in der europäischen Stahlindustrie verursachen, einem der größten industriellen Verbraucher von Strom und Gas auf dem Kontinent.
Während einige abschalten, verbinden sich andere. Die Premierminister Polens und der Slowakei eröffneten eine Pipelineverbindung zwischen ihren Netzen: 61 Kilometer auf polnischer Seite mit einer Kapazität von 5,7 bcm und 106 Kilometer auf slowakischer Seite mit 4,7 bcm. Die Leitung ermöglicht es der Slowakei, Gas aus Norwegen und verflüssigtes Erdgas (LNG) über Polen zu beziehen, das seinerseits an Ströme aus Kroatien und Italien angeschlossen werden kann.
Wer trägt die Schuld an der Energiekrise?
Die Verteilung der Verantwortung ist der Punkt, an dem die Analyse auseinandergeht. Einige behaupten, dass die Sanktionen gegen Russland und die Gefolgschaft gegenüber der NATO die europäische Industrie zerstören, und erinnern an Aussagen wie die von Josep Borrell, der ermutigte, den Weg der restriktiven Maßnahmen fortzusetzen. Auf der anderen Seite steht das Gegenargument: Die Hauptursache sei die russische Invasion der Ukraine und Moskaus Entscheidung, den Gashahn zuzudrehen.
Eine dritte, unbequemere Lesart besagt, dass das Nettoergebnis ein deindustrialisiertes Europa und ein Wettbewerber jenseits des Atlantiks ist, der industriell und energetisch Boden gutmacht. Es gibt keinen Konsens darüber, ob dies ein Nebeneffekt oder das Ziel jemandes ist.
Ein Teilnehmer des Threads fasst die Unsicherheit zusammen: Niemand weiß, was ab Oktober passieren wird. Bei diesen Preisunterschieden befürchtet der belgische Verband, dass sich die Stilllegungen vervielfachen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (230 Antworten).
Massiver russischer Angriff reduziert die nukleare Leistung der Ukraine um bis zu 90 % und markiert eine entscheidende Phase der energetischen und territorialen Belagerung.
Der Kreml signalisiert Verhandlungsbereitschaft über die aktuellen Territorialrealitäten. Die Front bleibt stagnierend, während Analysten über die russische Abnutzung diskutieren.
Die russische Wirtschaft macht weniger als 2 % des globalen BIP aus, feuert aber täglich 20.000 Granaten ab. Eine Debatte über die Realität ihrer geopolitischen Stärke.