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Begona Gomez vermietet geerbte Wohnungen für 2.200 Euro
Begona Gomez, Ehefrau des spanischen Premiers, vermietet zwei geerbte Immobilien in Madrid an ausländische Mieter für über 2.000 Euro.
Begona Gomez vermietet geerbte Wohnungen nach Zimmern
Begona Gomez, die Ehefrau des Premierministers, besitzt mindestens zwei Immobilien auf dem Madrider Immobilienmarkt, die sie von ihrem Vater Sabiniano Gomez geerbt hat. Eine davon ist eine Wohnung im vierten Stock mit über 100 Quadratmetern in der Calle del Prado, im Herzen des Barrio de las Letras und nahe dem Kongressgebäude. Sie wird nach Zimmern an zwei ausländische Masterstudentinnen vermietet, die 2.200 Euro monatlich plus Nebenkosten zahlen. Die andere, das Familienhaus in Pozuelo de Alarcón, in dem das Paar vor dem Umzug nach La Moncloa lebte, wird laut Berichten für über 2.000 Euro an ein asiatisches Paar vermietet.
Das Detail ist bedeutsam. Die Vermietung nach Zimmern bringt Eigentümern in angespannten Wohnlagen die höchste Rendite, und in diesem Gebäude befinden sich mehrere touristische Unterkünfte. Die Eigentümergemeinschaft, zu der auch Gomez gehört, kennt diese Aktivität.
Was über die Wohnung in der Calle del Prado bekannt ist
Die Immobilie ist eine gut erhaltene Wohnung im vierten Stock mit über 100 Quadratmetern in einem historischen, fast 50 Jahre alten Gebäude. Die beiden Mieterinnen sind Masterstudentinnen, die jeweils ihr eigenes Zimmer bewohnen. Der Gesamtpreis von 2.200 Euro monatlich plus Nebenkosten liegt außerhalb der Reichweite der meisten spanischen Studenten.
Die Umgebung steigert den Wert des Objekts: Die Calle del Prado liegt in der Goldenen Meile des Barrio de las Letras, neben der Plaza de Santa Ana und nur wenige Meter vom Sitz des Kongresses entfernt. Es ist eine der teuersten und am stärksten durch Tourismus belasteten Gegenden der Hauptstadt.
Das Gebäude mit Ferienwohnungen und die Hausgemeinschaft
Im selben Block gibt es mehrere aktive Ferienwohnungen. Verschiedene Investoren haben Wohnungen für Reisende renoviert, was die Gentrifizierung des Viertels gefördert hat. Die Eigentümergemeinschaft ist sich dieser Aktivität bewusst, und ausländische Besucher sind im Treppenhaus üblich.
Die Paradoxie ist offensichtlich: Während der Premierminister Dekrete zur Regulierung der Saison- und Zimmervermietung sowie einer 10%-Steuer auf Ferienwohnungen zur Bekämpfung der Spekulation ankündigte, operierte das Familienvermögen mit denselben Methoden in einer angespannten Zone.
Geerbtes Vermögen und ausstehender Eigentumsübergang
Sabiniano Gomez, Begonas Vater, ist zwei Jahre nach seinem Tod noch immer als eingetragener Eigentümer eines Teils des Familienimmobilienbesitzes registriert. Weder Begona noch ihr Bruder Miguel Angel Gomez haben den Eigentumsübergang im Grundbuch abgeschlossen, was die Mieteinnahmen jedoch nicht behindert hat.
Laut Berichten stammt das Vermögen aus Sauna-Geschäften und Lokalen mit erotischem Beiprogramm, die der Vater in Madrid betrieb. Die Familie soll auch eine Immobilie im Bezirk Centro mit 14 Zimmern ausgebeutet haben, die auf Touristenportalen tageweise oder wochenweise angeboten wurden.
Sánchez und Begona: Luxus-Vermieter
Das Ehepaar besitzt mehrere vermietete Immobilien in Madrid. Das Haus in Pozuelo, in einer Wohnanlage mit Padel-Plätzen, Pool und Grünflächen, wurde zuvor an einen amerikanischen Mieter und nun an ein asiatisches Paar für über 2.000 Euro vermietet. Die Bevorzugung ausländischer Mieter angesichts des Mangels an öffentlichem Wohnraum hat die Kritik genährt.
Pedro Sánchez versprach, seine zweite Legislaturperiode werde die des Wohnraums sein. Daten deuten darauf hin, dass er weniger öffentlichen Wohnraum gebaut hat als jeder Vorgänger, während sein Umfeld als privater Vermieter agiert. Der Widerspruch zwischen Rede und Finanzergebnis steht im Zentrum der Affäre und ist nicht bald lösbar.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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