Ayuso warnt vor Wahlbetrug bei der spanischen Parlamentswahl: "Die sind zu allem fähig"

Isabel Díaz Ayuso warnt vor Wahlbetrug in Spanien: Im Forum Burbuja.info wird debattiert, ob die PP ihn wirklich verhindern will oder nur den Wahlkampf anheizt. Analyse der Briefwahl.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Ayuso warnt vor Wahlbetrug: Das Forum streitet zwischen Empörung und der Passivität der PP

"Die sind zu allem fähig", sagte Isabel Díaz Ayuso über Pedro Sánchez und seine Regierung mit Blick auf einen möglichen Wahlbetrug bei der anstehenden spanischen Parlamentswahl. Die Madrider PP rekrutiert bereits Freiwillige, um die 7.000 Wahllokale zu überwachen, doch auf Burbuja.info geht die Debatte viel weiter: Will die PP den Betrug wirklich verhindern oder heizt sie nur den Wahlkampf an? Mit 38 Antworten in 23 Tagen verdichtet der Thread die Skepsis eines Teils des Forums, das in der Massenregularisierung von Migranten und dem Ley de Nietos (Einbürgerungsgesetz für Enkel) den eigentlichen Schachzug sieht.

Das Wählerverzeichnis als Schlachtfeld

Die Foristen reden nicht um den heißen Brei herum: Der Schlüssel zum angeblichen Betrug liegt in der Änderung des Wählerverzeichnisses. Mehrere Nutzer zitieren Daten von Gaceta.es und El Debate: Die Regierung wolle 3,5 Millionen Migranten durch Massenregularisierung und das Ley de Memoria legalisieren, und ein sozialistischer Abgeordneter habe zugegeben, dass das Ziel sei, das Wählerverzeichnis zu verändern. "Mit dem Ley de Nietos und dem CERA (Register für Spanier im Ausland) wird die PSOE 2 Millionen Stimmzettel ins System schleusen, direkt unter den Augen der PP-Leute", schreibt Gonorrea. Die Antwort von no me creo nada ist unmissverständlich: Briefwahl und CERA müssten getrennt ausgezählt oder verboten werden, denn "dort ist der Betrug nicht nachvollziehbar".

Die PP: Komplizin oder Opfer?

Die Skepsis richtet sich nicht nur gegen Sánchez. BudSpencer erinnert daran, dass die PP die Wahl durch ein Misstrauensvotum hätte vorziehen können, sich aber dagegen entschieden hat und "Pedro Sánchez die Wahl manipulieren lässt". Die Antwort von CUATERBAC ist ein Stich: "Es muss beschissen sein, sich so unterlegen und so gescheitert zu fühlen, dass man die Verlierer-Tränen schon Jahre im Voraus planen muss." Andere Nutzer wie WasP weisen auf den Widerspruch hin: Ayuso hat in Madrid mehrfach gewonnen, wo Sánchez sich einmischen würde, und schürt jetzt das Gespenst. Doch Santiago4 entgegnet, dass die PP selbst den Betrug mit der Massenregularisierung verknüpft. Die Spaltung ist perfekt: Die einen halten die PP für Teil des Problems, die anderen für die einzige Barriere.

Die Rolle von Indra und Correos: technischer Skepsis

Das Misstrauen erstreckt sich bis auf die Wahllogistik. Mehrere Nutzer nennen Indra als ein regierungskontrolliertes Unternehmen, das bei einem Betrug mitwirken könnte. "Indra macht seine Magie. Correos macht seine Magie", fasst hartman4 zusammen. JimTonics Vorschlag, jedes Wahllokal solle ein Foto der Ergebnisse mit Unterschrift und Ausweisnummern senden, stößt auf den Realismus derjenigen, die wissen, dass das aktuelle System zu viele Schlupflöcher bietet. Der Thread lässt eine offene Frage zurück: Wenn die PP das Risiko kennt, warum fordert sie dann keine konkreten Maßnahmen wie ein Verbot der Briefwahl oder eine öffentliche Überprüfung der Ergebnisse?



Verwandte Diskussionen im Forum

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (38 Antworten).

Weitere Zusammenfassungen

Alle Zusammenfassungen auf Deutsch →

-
Volver