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Ayuso rechnet in Telecinco mit Sánchez ab: Wahlkampf-Sprungbrett?
Isabel Díaz Ayuso kehrte zu Telecinco zurück, um Spaniens Ministerpräsident Sánchez zu antworten. Das Publikum empört sich über die parteiische Nutzung der Ana-Rosa-Sendung. Sprungbrett ins Moncloa?
Ayuso rechnet in Telecinco mit Sánchez ab: Das Ana-Rosa-Studio als Wahlkampf-Rammbock
Warum wählt Isabel Díaz Ayuso immer wieder dasselbe Fernsehstudio, um Pedro Sánchez zu antworten? Das Interview der Madrider Regierungspräsidentin in 'El programa de Ana Rosa' hat die Debatte über die parteiische Nutzung der Medien neu entfacht. Nach den umstrittenen Äußerungen von Víctor de Aldama im Maskenfall kam Ayuso zu Telecinco, um sich zu verteidigen und dem spanischen Regierungschef zu kontern.
Eine keineswegs harmlose Medienstrategie
Dass ein politischer Führer stets denselben Fernsehplatz wählt, um sein Schweigen zu brechen, ist kein Zufall. Letzte Woche war es Aldama in derselben Sendung. Jetzt ist es Ayuso. Die Rechte hat in Mediaset ein Sprachrohr gefunden, das ihr das Moncloa, der Amtssitz des Ministerpräsidenten, nicht gewährt. Das Publikum zeigt jedoch erste Zeichen der Müdigkeit: Warum werden die Auftritte nicht diversifiziert? Gibt es eine Absprache zur Bevorzugung?
Der Ruf nach einer eigenen Kandidatur
Während das Interview ausgestrahlt wurde, wuchsen in den sozialen Medien und in politischen Kreisen die Forderungen, Ayuso solle Kandidatin der PP (Spaniens konservative Partei) für das Moncloa werden und Alberto Núñez Feijóo verdrängen, den viele im 'Turnismus', dem Wechselspiel mit den Sozialisten, festgefahren sehen. Die Madrider Regierungspräsidentin hat keine Ambitionen bestätigt, doch jeder öffentliche Auftritt nährt die Erzählung, dass sie die Zukunft der Partei ist.
Bei einer solchen medialen Entfaltung muss Sánchez sich wohl ein anderes Studio suchen. Vorerst wird das Duell im Vormittagsprogramm ausgetragen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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