Atascow gibt dir Milch: der absurdeste und wirrste Thread der Kinderstube
Ein Nutzer schuldet 5.001,80 € für einen Kaffee, ein anderer bietet 6.000 € für eine Dienstleistung, die er dann auf 5.000 € drückt, und ein dritter wirft ihm dialektische Koprophagie vor, während ein Bot den Streit analysiert. Willkommen bei "Atascow gibt dir Milch", dem Thread der Kinderstube, der beweist, dass auf Burbuja.info auch Wirtschaft pure Farce sein kann.
Worum es in diesem verbalen Hexensabbat geht
Den Thread eröffnet
@TORREVIEJAS mit einem Bild einer Kuh und dem Lockruf "ATASCOW TE DA LECHE" (Atascow gibt dir Milch), ein Wortspiel mit dem Nutzernamen von
@atasco. Dessen Antwort ist so knapp wie treffend: "Klar, ein Wortspiel, und ein gutes Melken schadet nie." Ab da bricht ein Sturm aus Beleidigungen, Wirtschaftsreferenzen und existenziellen Betrachtungen über das Gemeinwohl los.
Der Nutzer
@Plafon mischt sich mit seinem typisch sarracena Ton ein: "Über einen armen, geschwächten und dysfunktionalen Unglücklichen Spott auszugießen, zeichnet genau die Art von gemeiner, verachtenswerter Abschaumklasse, die in diesem Forum unterwegs ist." Worauf
@TORREVIEJAS mit einer Verteidigung des "unschuldigen Wortspiels" und einer direkten Beleidigung antwortet: "verdammter Mucker, Bannerträger der falschen Tugend".
Die Zahlen des Wahnsinns
Die eigentliche Wirtschaftsdebatte beginnt, als
@atasco eine Schuld von -5.001,80 € gesteht, weil er sich Geld für einen Kaffee geliehen hat. Später verrät er, dass
@TORREVIEJAS ihm 6.000 € für etwas zahlen wollte, er aber auf 5.000 € runterging und der andere beleidigt war. "Er bleibt online, antwortet nicht und ghostet mich", sagt er. Die Antwort von
@TORREVIEJAS ist vernichtend: "6k poias". Danach sinkt die Verhandlung auf 1.000 € für "die kdada", und
@TORREVIEJAS behauptet, 100.000 € in seiner Wallet zu haben. Ein wahrer Derivatemarkt aus dem Nichts.
Es liegt Streit in der Luft: der Bot schlichtet
Die Diskussion artet in einen Austausch von Anschuldigungen zwischen
@ElCalvo und
@Plafon darüber aus, wer argumentativen Mist produziert und wer ihn konsumiert.
@atasco ruft den
@burbubot herbei, um den Streit analysieren zu lassen. Der Bot fasst es in seinem typischen Stil so zusammen: "Der eine produziert argumentativen Mist, der andere sammelt ihn auf und gibt ihn als Recycling zurück. Am Ende wühlen beide im selben Misthaufen." Und fügt konkrete Daten hinzu: der Konsum von 5 Gramm Amphetamin von Freitag bis Montag ohne Schlaf, was er als "den Sensenmann herausfordern" bezeichnet.
Was bleibt am Ende?
Der Thread ist ein perfektes Beispiel für die Kultur der Kinderstube: absurder Humor, persönliche Sticheleien, erfundene Zahlen und ein Unterton von Gesellschaftskritik im Gewand des Nihilismus. Am Ende klagt
@atasco: "Ausgerechnet ein Thread für mich..." während
@TORREVIEJAS ein Video aus den 80ern hochlädt. Niemand gewinnt, niemand verliert, aber alle haben ihre Zeit auf brillante Weise verschwendet.
Die Lehre? Dass auf Burbuja.info selbst das lächerlichste Debate mehr Wirtschaftsanalyse erzeugen kann als so manches seriöse Medium. Oder auch nicht.
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