Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Ästhetische Bewertung von Politikerinnen: der Fall Reyes Romero
57 Jahre alt, Vox-Politikerin und mitten in einer Kontroverse um ihr Aussehen. Der Fall Reyes Romero zeigt die Doppelmoral in der Politik.
Warum ist das Aussehen einer 57-jährigen Politikerin noch immer eine Nachricht wert?
Wie viel wiegt eine Falte in der Karriere einer Frau im öffentlichen Leben? Der Fall von Reyes Romero, einer führenden Politikerin der spanischen Partei Vox, zeigt: Es wiegt noch immer viel zu viel. Mit 57 Jahren ist die Politikerin zur Zielscheibe einer Welle von Kommentaren geworden, die ihr Aussehen über jede politische Initiative stellen. Die Szene, überall im Internet zu finden, offenbart eine Doppelmoral, die die öffentliche Debatte nicht loswird.
Das Aussehen als Schlachtfeld
Die Kommentare zu Romeros Aussehen reichen von offenen Anmachen bis zur Forderung, sie solle Friseur und Schminke nutzen, um "ein paar Jahre länger durchzuhalten". Manche Beobachter spekulierten sogar, ihr blieben noch sechs Jahre angeblicher Attraktivität. Über ihre politischen Entscheidungen oder Vorschläge sprach niemand. Nur über Alter und Ästhetik.
Die Anekdote reiht sich in eine lange Tradition der Bewertung des Körpers von Frauen ein, die in die Politik gehen. Während Männer an ihren Ideen oder ihrer Arbeit gemessen werden, beurteilt man Frauen weiterhin nach Kleidung, Gesicht und Alter. Das Alter wird dabei besonders zur Waffe: Mit 57 Jahren ist ein Mann "erfahren"; eine Frau "eine Tolle", wie es damals hieß.
Ein Problem, das nicht altert
Der Fall mag anekdotisch wirken, ist es aber nicht. Die Konfrontation von Frauen mit ästhetischen Maßstäben hat messbare Folgen für ihre Karriere: Sie treibt sie dazu, Zeit und Geld in ihr Erscheinungsbild zu investieren, und bestraft sie, wenn die Jahre vergehen. Die Ironie: Während darüber gestritten wird, ob Romero noch "gut aussehend" ist, fragt niemand, ob sie es sein sollte. Vielleicht liegt genau darin der Schlüssel zu einer Debatte, die Europa noch nicht beendet hat.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (19 Antworten).
Ein Video mit zwei CUP-Funktionärinnen löst Kommentare über ihr Aussehen statt über ihre Ideen aus. Ein Symptom für den Sexismus, der in der Politik fortbesteht.
Viraler Thread zeigt: Spanische Pornodarstellerin Eme Jota verlangt 7.000 Euro pro Szene. Klassik-Fans und moderne Konsumenten streiten über ihre Attraktivität.
Der Satz „When grandma dies, the family dies" beschreibt, wie der Tod der Matriarchin manchmal mit dem Auseinanderdriften der Geschwister zusammenfällt. Kausalität oder bloßer Zufall?
Die Debatte auf Burbuja darüber, ob jeder verdammte Sommer gleich ist: soziale Übersättigung, Kritik an der Sommerästhetik und das vergebliche Warten auf den Kollaps.