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Alvise veröffentlicht unzensiertes Foto von Sánchez' Tochter
Alvise Pérez hat ein unzensiertes Foto der Tochter von Pedro Sánchez veröffentlicht. Die Kosten für Privatjets und Privatschule befeuern die Debatte.
Alvise veröffentlicht unzensiertes Foto von Sánchez' Tochter: Privilegienkosten und rechtliches Risiko
Der Aktivisten Alvise Pérez stellte in seinen sozialen Netzwerken ein Foto der ältesten Tochter von Pedro Sánchez ein, das sie auf einer Reise mit einem Privatjet zeigt. Er pixelte ihr Gesicht nicht. Was für manche eine weitere Anprangerung der Privilegien des Präsidenten war, wurde für andere zu einer roten Linie: Belästigung eines Minderjährigen, Illegalität und ein möglicher Straftatbestand, der mit bis zu sieben Jahren Haft geahnt wird.
Das Bild, extrahiert aus einem öffentlichen Profil der jungen Frau in den sozialen Medien, zeigte ihre Abreise zu einer Schule im Vereinigten Königreich. Den kursierenden Berechnungen zufolge liegen die Kosten für jeden Hin- und Rückflug mit dem Privatjet von Cuatro Vientos nach Cambridge zwischen 15.000 und 25.000 Euro. Die jährliche Einschreibgebühr an der britischen Einrichtung liegt bei rund 40.000 Euro. Diese Summen treiben die Ausgaben weit über das Präsidentengehalt – etwa 90.000 Euro brutto jährlich – und nährten den Verdacht auf mögliche Nutzung öffentlicher Mittel oder intransparente Finanzierung.
Der rechtliche Rahmen: Veröffentlichung ohne Einwilligung kann teuer werden
Die spanische Gesetzgebung ist eindeutig: Die Veröffentlichung von Bildern ohne Einwilligung im Internet ist eine Straftat, insbesondere wenn Minderjährige betroffen sind. Die Strafen können zwischen einem und sieben Jahren Gefängnis reichen, und die Geldbußen liegen in als „sehr schwer“ eingestuften Fällen zwischen 300.001 und 20 Millionen Euro. In der Debatte entstand die Frage, ob die Tochter von Sánchez noch minderjährig ist – einige Foren behaupteten ja, andere, sie habe bereits 18 erreicht –, was die Schwere des Verstoßes ändern würde. Obwohl das Foto auf ihrem Profil öffentlich war, verschärft der Kontext der Verbreitung (mit politischem Spott) die mögliche Sanktion.
Die Person: Alvise, ein Agitator mit Gerichtssiegen
Alvise Pérez, Gründer der Partei Se Acabó la Fiesta, ist vor Gericht kein Unbekannter. Nach Angaben seiner Anhänger hat er hunderte Informationen veröffentlicht, ohne einen einzigen Prozess verloren zu haben; er hat dreimal gegen den Bürgermeister von Valladolid gewonnen. Dennoch schützt ihn seine Klagengeschichte nicht vor Risiken. In der Diskussion wurde auch seine Rolle im Wahlkampf der Parlamentswahlen 2023 erinnert, als er sich gegen Vox positionierte und zum Nicht-Wählen aufrief, was ihn für manche zu einem „vom System bezahltem Idioten“ macht und für andere zu einem unabhängigen Aktivisten, der sich mit niemandem verbündet.
Zwei unversöhnliche Standpunkte
Die Debatte spaltete sich in zwei Lager. Auf der einen Seite verteidigen manche, dass das Foto eine legitime Kritik an der Heuchelei eines Präsidenten sei, der Austerität predigt, während seine Tochter im Privatjet fliegt und eine Elite-Schule besucht. „Privatflüge und eine 40.000-Euro-Schule. Ein echter Sozialist“, fasste eine hervorgehobene Nachricht zusammen. Auf der anderen Seite halten es viele für inakzeptabel und gefährlich, Kinder in den politischen Kampf einzubeziehen, und sehen die unverpixelte Veröffentlichung als Straftat der Belästigung. „Kinder ins Schussfeld zu bringen, kann als direkte Bedrohung durch Geheimdienst-Fraktionen oder Mafia-Gruppen verstanden werden“, warnte eine andere Analyse.
Das verwirrende Detail: Fehlende rechtskräftige Verurteilung
Trotz des Sturms haben weder Sánchez noch seine Familie nach bisherigem Kenntnisstand Anzeige erstattet. Solange kein Gerichtsverfahren läuft, bleibt der Konflikt zwischen Meinungsfreiheit und Recht auf Privatsphäre in einem Schwebezustand. Aber die Kosten – die 40.000 Euro für die Schule, die 15.000 Euro pro Flug – sind längst auf dem Tisch. Und niemand hat erklärt, woher das Geld kommt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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