Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Alte Handys: Vom Schrank zum Wertstoffhof
Dutzende alte Handys lagern in Schubladen. Entsorgung auf dem Wertstoffhof, Verkauf nach Gewicht oder Zerstörung sind gängige Methoden.
Eine Schublade. Zwölf, vierzehn, zwanzig tote Telefone. Dies ist das häufigste Haushaltsinventar, wenn gefragt wird, was mit unbrauchbaren Mobiltelefonen zu tun ist. Die Mehrheit antwortet nicht Verkaufen oder Recyceln, sondern Aufbewahren. Sie nehmen wenig Platz ein, bleiben dort liegen und werden alle paar Jahre hervorgeholt, um sich an die Zeit zu erinnern, als sie das Beste waren.
Die grundlegende Unsicherheit ist nicht sentimental. Es geht darum, was mit den gespeicherten Daten passiert. Und hier bricht der Konsens zusammen.
Wertstoffhof, Gelbe Tonne oder Hammerschläge
Die am häufigsten genannte Option ist der Wertstoffhof, ein Ort, den man „sehr selten“ besucht und wo Container für Batterien und Elektroschrott stehen. Die bequeme Alternative ist die gelbe Tonne, obwohl viele korrigieren: Die gelbe Tonne ist für Verpackungen; Handys gehören zum Wertstoffhof. Andere verkaufen sie nach Gewicht, zehn Euro pro Kilo, oder geben sie bei Shops wie Cash Converters ab, wo ein Lot alter Handys mit Ladegeräten und Kartons etwa 50 Euro bringen kann.
Das Problem tritt auf, bevor man das Telefon abgibt. „Bevor ich es hinbringe, schlage ich fest mit dem Hammer drauf, damit die Elektronik kaputtgeht“, erzählt jemand, der befürchtet, dass das Gerät weiterverkauft wird und seine Daten dabei sind. Die Sorge ist logisch: Manche behaupten, ein Gerät mit intaktem Speicher sei ein Risiko, und zufällige Hammerschläge könnten nicht ausreichen. Die verbreitete Empfehlung lautet, gezielt den Speicherchip zu zerstören, der meist auf der Platine verlötet ist, was Geschick und Werkzeug erfordert.
Dem entgegen steht das technische Argument: Moderne Android-Geräte verschlüsseln den internen Speicher seit mehreren Versionen standardmäßig. Bei einer Werkszurücksetzung werden die Verschlüsselungsschlüssel gelöscht und ein TRIM-Befehl auf den Flash-Speicher angewendet. Mit diesen beiden Operationen ist die Wiederherstellung von etwas aus dem Originalsystem nahezu unmöglich. Der Feinstrich: Dies gilt nur, wenn die Verschlüsselung aktiviert war, was nicht jeder damals getan hat.
Das reale Risiko vergessener Lithium-Akkus
Das zweite Thema, vielleicht das praktischste, betrifft Akkus. Ein alter Lithium-Akku degradiert auch ohne Nutzung und kann sich aufblähen. „Wenn es dich im Möbelstück oder im Bett erwischt, kann das ganze Haus brennen“, warnt eine Nachricht und erinnert daran, dass in Haushalten zu viele Geräte diese Technologie nutzen und sich die Wahrscheinlichkeit ansammelt. Die wiederholte Vorsichtsmaßnahme: Ab und zu die gelagerten Telefone überprüfen, aufgeblähte nicht laden und bei Langzeitlagerung den Akku entfernen.
Manche gehen weiter und recyceln sie: Mit einem geschützten Lademodul und Spannungsregler dienen alte Akkus zum Bau wiederaufladbarer tragbarer Bastelgeräte. Andere finden Verwendungszwecke für das gesamte Telefon: Überwachungskamera, Webcam für den 3D-Drucker, Podcast-Player zum Einschlafen oder einfache Testbank zum Üben des Löten.
Verkaufen, Verschenken oder auf Wertsteigerung warten
Der wirtschaftliche Weg hat Befürworter. Alte Nokia-Handys wurden auf Gebrauchtwaren-Seiten für 15 oder 20 Euro verkauft („besser als nichts“), und ältere iPhones werden innerhalb der Familie weitergegeben, nachdem der Akku getauscht wurde. Bei Nokias konnte man höchstens die Kontaktliste extrahieren; bei aktuellen Smartphones sind zu viele Daten enthalten, um sich für zwanzig Euro zu riskieren. Daher entscheiden sich viele dafür, nur noch Marktfähiges zu verkaufen und den Rest zu zerstören.
Andere werfen nichts weg, weil sie hoffen, dass sie eines Tages Geld wert sein werden. Es ist dieselbe Logik wie beim Sammler, der eine alte Puppe aufbewahrt, angewandt auf Hardware. Und manche horten sie aus Sentimentalität, gewarnt, dass dieser Weg zum technologischen Diogenes-Syndrom führt.
Es gibt keinen endgültigen Abschluss. Die Frage, ob der Wertstoffhof oder der normale Müll besser ist, im Hinblick darauf, wer wo wühlt, bleibt unbeantwortet. Die einzige gemeinsame Gewissheit ist, dass die Schublade keine Lösung ist: Sie ist eine Vertagung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (48 Antworten).
Ein Nutzer berechnet für ein 139€-Handy monatliche Kosten von 3,60€. Ein 1.000€-iPhone müsste 23 Jahre halten, um diese Wirtschaftlichkeit zu erreichen.
Berichte und Berechnungen von Nutzern zeigen, wie wenig Cash Converters zahlt: bis zu 80 % unter dem Marktwert. Alternativen, um ohne Verlust zu verkaufen.
Reifen alle 5 Jahre wechseln oder nur bei Abnutzung? Extremer Sparkurs bei Reifen spaltet die Meinungen. Preise, Risiken und Marken, um ohne Risiko zu entscheiden
So wählt man Energiesparlampen richtig: echte Umrechnungen, Farbtemperatur, empfehlenswerte Marken und die Debatte über Quecksilber und Strahlung. Ein Ratgeber mit Zahlen.