Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Acht von zehn neuen Arbeitslosen in Spanien sind Ausländer
Acht von zehn neuen Arbeitslosen in Spanien sind Ausländer, und nur 32% zahlen Sozialversicherungsbeiträge. Die Kontroverse über Einwanderung und das Defizit des Systems.
Acht von zehn neuen Arbeitslosen in Spanien sind Ausländer
Acht von zehn neuen Arbeitslosen in Spanien sind Ausländer. Nur 32% zahlten Beiträge zur Sozialversicherung. Die Zahl hat eine unbequeme Frage wieder aufgeworfen: Verschärft Einwanderung das Staatsdefizit, oder ist sie das Symptom eines Wirtschaftsmodells, das das System nicht mehr tragen kann?
In einem Land mit einer der höchsten strukturellen Arbeitslosenquoten Europas wird die Ankunft ausländischer Arbeitskräfte aus zwei gegensätzlichen Lagern betrachtet. Die einen behaupten, die Arbeitsmarktintegration sei so prekär, dass die meisten nicht einmal anspruchsberechtigende Beitragszeiten erwerben; am anderen Ende wird argumentiert, nicht der Einwanderer sei schuld, sondern ein Arbeitsmarkt, der nur schlecht bezahlte Jobs mit geringer Qualifizierung bietet.
Ein Steuerprofil, das nicht aufgeht
Die Zahl von 32% Beitragszahlern ist der Kern der Kontroverse. Zudem hat sich ein vernichtendes Profil verbreitet: Nach einer der Argumentationen fehlt 90% dieser Beitragszahler der Schulabschluss, was sie auf Tätigkeiten mit geringer Produktivität festlegt. Von dort ist es nur ein kleiner Schritt zu der Schlussfolgerung, dass sie nur Krümel zu den Staatskassen beitragen – ein Schritt, den viele ohne zu zögern gehen. Andere relativieren: Es ist nicht ihre Schuld, es ist die Art von Beschäftigung, die ihnen geboten wird.
Unternehmen, Staat und Schulden
Eine weitere Richtung zeigt direkt auf die Unternehmen: Die Einstellung von Arbeitnehmern mit geringen Stundenumfängen bleibt kurzfristig rentabel, auch wenn das Gesamtsystem verliert. Und ein drittes Front richtet sich gegen den Staat: Das System funktioniert mit Schulden und wird nur so lange bestehen, wie diese tragbar sind. Ausländer auszuschließen würde das Grundproblem nicht lösen; es würde es nur sichtbar machen.
Die letzte Frage lässt sich anhand der verfügbaren Daten nicht beantworten: Wenn es morgen keine Einwanderer mehr gäbe, würden dann die Renten zusammenbrechen, oder würde die Last auf eine Generation abgewälzt, die zur Zerstörung des Wirtschaftsmodells beigetragen hat? Der Stand der Debatte deutet darauf hin, dass niemand diese Rechnung übernehmen will.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (20 Antworten).
Die Debatte über Immigration in Spanien verdeckt das eigentliche Problem: Die Gesellschaft stört sich mehr an der zugewiesenen Rolle als an den Menschen.
In der Debatte über Einwanderung und Sozialversicherung stehen sich Warnungen vor Gesundheitskosten und Befürworter von Aufnahme gegenüber. Alter und Gesundheit der Neuankömmlinge…
Subventionierte Künstler, die für Zapateros Stimme geworben haben: Werden sie um Verzeihung bitten? Die Debatte deutet auf Nein, ausgenommen vielleicht Miguel Bosé.
Die spanische Regierung verspricht 10 Millionen für Klimaschutzzonen in öffentlichen Gebäuden. Zweifel an der Wirksamkeit, an Korruption und an dem Paradox geschlossener Parks.
Waldbrände der sechsten Generation sind die heftigsten, die je registriert wurden. In diesem Jahr ist in Europa bereits eine Fläche so groß wie Luxemburg abgebrannt. Die…