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Acht Jahre Sánchez in Spanien: mehr Steuern, weniger Lohn
Medianeinkommen unter 1.300 Euro, unbezahlbarer Wohnungsmarkt und Rekordsteuereinnahmen: die Bilanz von acht Jahren Sánchez, die die offizielle Erzählung widerlegt.
Acht Jahre Sánchez: eingefrorene Löhne und kollabierende öffentliche Dienste
Ein kurzer Gang durch die Straße genügt, um die Karte der Verarmung zu sehen, die die öffentliche Meinung zeichnet: ein Medianeinkommen unter 1.300 Euro, unbezahlbare Wohnungen, Benzin auf Rekordniveau und ein Einkaufskorb, der teurer ist als der deutsche. Die Diagnose, die man überall hört, bleibt nicht bei der aktuellen Lage stehen: Sie beginnt 2004 und macht eine ganze politische Klasse verantwortlich, die den Verfall der Kaufkraft legitimiert hätte, während die Steuereinnahmen Rekorde brachen.
Die Zahl, die die offizielle Erzählung widerlegt
Der Widerspruch ist schwer aufrechtzuerhalten: Es wird mehr denn je eingenommen, doch das zeigt sich weder in besseren Straßen noch in weniger überlasteten Krankenhäusern. Das Argument „Es gibt kein Geld" kollidiert mit der Steuerlast und der Wahrnehmung, dass das Geld woanders landet. Manche sehen darin einen gezielten Verarmungsplan, andere eine chronische Ineffizienz des Systems. Es gibt auch Deutungen, die Sozial- und Migrationsausgaben als Belastungsfaktor nennen, allerdings ohne belastbare Daten.
Lässt sich das mit einer anderen Regierung reparieren?
Hier setzt sich der Skeptizismus durch. Die Idee, dass Sánchez allein das Problem sei, verliert an Kraft, wenn man bedenkt, dass die Politik der letzten zwanzig Jahre unter verschiedenen Regierungen denselben Kurs verfolgt hat. Ein Wechsel im Moncloa-Palast (Amtssitz des spanischen Ministerpräsidenten) garantiert keinen Politikwechsel. Die Ironie, bei jedem Wechsel auf einen Retter zu warten: Die strukturelle Diagnose bleibt unangetastet.
Das Schlussargument, das aufrüttelt
Die höchsten Steuereinnahmen der Geschichte fallen mit dem stärksten Gefühl des Verfalls zusammen. Wäre Spanien das Wunderland, als das manche es verkaufen, würden die Norweger massenhaft herkommen, um zu arbeiten. Sie kommen nicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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