Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Abschiebung von Migranten: Spaniens Landwirtschaft ohne Arbeitskräfte
Die spanische Landwirtschaft ist auf ausländische Erntehelfer angewiesen, eine Abschiebung würde Ernten ungerntet lassen. Roboter und niedrige Löhne sind das Dilemma.
Migranten abschieben: die Ernte, die niemand einbringen würde
Die Frage ist eine Fangfrage: Wenn alle Migranten abgeschoben würden, wer bringt dann die Ernte ein? Die Frage steht über einer unbequemen Realität: Die spanische Landwirtschaft ist für Kampagnen, die Einheimische meiden, auf ausländische Saisonarbeiter angewiesen. Es gibt keine einzige Antwort, sondern ein Spektrum von Robotik bis Ironie.
Eine Abhängigkeit, die niemand sehen will
Die Daten des Alltags zeigen, dass Erdbeeren, Oliven und Trauben sich nicht selbst ernten. Während manche behaupten, Spanier arbeiteten durchaus auf dem Feld, erinnern andere daran, dass ein Teil lieber nach Frankreich auswandert, wo die Bedingungen besser sind. Das Paradox wiederholt sich: Es gibt landwirtschaftliche Arbeitsplätze, doch sie werden wegen der harten Arbeit und des schlechten Lohns abgelehnt.
Der Roboter erntet nicht alles
Die Robotik schreitet voran, hat aber Grenzen. Eine empfindliche Frucht zu pflücken oder beschädigte Oliven auszusondern erfordert eine Präzision, die Maschinen noch nicht beherrschen. Dazu kommt der Preis: Ein autonomer Ernter amortisiert sich nicht in jedem Betrieb. Wer auf vollständige Automatisierung setzt, hat noch keine Erdbeersaison erlebt.
Die unbequeme Lösung
Unter den Vorschlägen findet sich der, den Aufenthalt von Migranten an die Arbeit in Landwirtschaft oder Bau zu knüpfen. Oder der, mit der Investition in Robotik qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. Aber keiner geht an den Kern: Solange die Ernte Hungerlöhne zahlt, wird es immer jemanden geben, der in ein anderes Land geht, um sie einzubringen. Am Ende bleibt die Analyse stecken: Ohne Hände verdirbt die Frucht. Und niemand weiß, woher diese Hände kommen sollen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).
Migranten in Grundberufen, KI im Transportwesen und Fünfziger, die auf unmögliche Renten hoffen: das Arbeitsplatz-Labyrinth für junge Menschen in Spanien.
China entwickelt Androiden, die Menschen bei manueller Arbeit und im Dienstleistungssektor ersetzen sollen. Mit 1,4 Milliarden Einwohnern treibt ein demografisches Paradox die Entwicklung voran.
Die Festnahme des Sängers Paracetamol in Zaragoza, Spanien, wegen angeblicher Hassrede in seinen Liedern entfacht die Debatte über Meinungsfreiheit und Zensur neu.
Eine Debatte darüber, warum in Spanien der Zündfunke fehlt, den andere europäische Länder längst entfacht haben – zwischen revolutionärem Vorwurf und Chaos-Erzählung.