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Abascals Familienmodegeschäft in Amurrio: Schulden und null Sozialversicherungsbeiträge
Das Modegeschäft der Familie Abascal in Amurrio steht zum Verkauf und entfacht die Debatte über die null Tage privater Beitragszahlungen des Vox-Chefs neu.
Textilunternehmen der Familie Abascal in Amurrio schließt und löst Diskussion über seinen Lebenslauf aus
Das Modegeschäft, das die Familie Abascal in Amurrio führte, steht zum Verkauf. Die Räumlichkeiten, ein geräumiges Geschäft, von dem auf den kursierenden Bildern nur eine Seite zu sehen ist, gehören zur Dynastie, die den Vox-Anführer großzog. Die kommerzielle Schließung hat eine Diskussion wiederbelebt, die über Immobilien hinausgeht: Wie viele Tage hat Santiago Abascal tatsächlich im Privatsektor Beiträge zur Sozialversicherung gezahlt? Die am häufigsten wiederholte Antwort lautet null. Das Geschäft war familiengeführt, mit seiner Mutter als Verwalterin und einer Schwester als Angestellte, während die Bar, die er in Vitoria eröffnete, in Konkurs ging.
Das Textilunternehmen, bekannt als Moda Abascal und früher Novedades Abascal, operierte seit Jahrzehnten in dieser Gemeinde in Álava. Sein Vater, Santiago Abascal Escuza, war der Inhaber des traditionellen Geschäfts, nicht der Politiker selbst. Diese Unterscheidung, die in jeder anderen Familie eine bloße Verwaltungsdetail wäre, ist hier zum Kern der Kontroverse geworden: Wenn das Geschäft nicht seins war und die Bar von seiner damaligen Ehefrau mit anderen Partnern gegründet wurde, was bleibt dann vom Narrativ des Self-Made-Unternehmers?
Die Bar in Vitoria, die im Konkurs endete
Im Dezember 2006 wurde eine Gesellschaft registriert, um eine Bar in Vitoria unter dem Dach einer Bierfranchise, dem Heineken Urban Concept, zu eröffnen, die 2007 ihren Betrieb aufnahm. Das Ergebnis entsprach nicht den Erwartungen: angehäufte Schulden, Schließung und Verlust von Immobilien für Abascal und seine damalige Ehefrau. Dieses Episode, das damals kaum beachtet wurde, wird nun in beide Richtungen als Munition verwendet. Manche lesen es als Beweis, dass der Vox-Anführer im Privatsektor etwas versuchte und scheiterte. Andere sehen darin die Bestätigung, dass er nie angestellt war oder Beiträge zahlte.
Die Diskussion über Sozialversicherungsbeiträge ist nicht neu, aber der Verkauf des Geschäfts bot einen perfekten Vorwand, sie wieder aufzugreifen. Null Tage Beiträge im Privatsektor ist die Zahl, die am beharrlichsten wiederholt wird, und kontrastiert mit anderen linken Politikern, die vor ihrem Eintritt in die Politik Gehaltsabrechnungen hatten. Der Vergleich führt unvermeidlich zu einem Austausch fremder Lebensläufe, die selten überprüft werden.
Mode ist nicht mehr das Geschäft, das sie einmal war
Die Schließung des Geschäfts lässt sich auch wirtschaftlich interpretieren. Der Einzelhandel im Textilsektor steckt in einer tiefen Krise, und ein Modegeschäft in einer Gemeinde mit weniger als 12.000 Einwohnern ist kaum ein begehrtes Asset. Manche argumentieren, die Familie trenne sich vom Geschäft, weil Umfragen den Sektor nicht mehr begünstigen, während andere daran erinnern, dass der traditionelle Handel jahrelang unter der Konkurrenz der Online-Riesen litt. In jedem Fall ist der Verkauf keine gewöhnliche Immobilientransaktion: Die Räumlichkeiten haben einen symbolischen Wert, der ihre Bewertung übersteigt.
Darüber hinaus fällt diese Operation mit einer wachsenden Prüfung der Vermögenswerte und beruflichen Werdegänge politischer Anführer zusammen. Die grundlegende Frage ist nicht mehr, wie viel die Immobilie kostet, sondern wie viel Gewicht es im öffentlichen Narrativ hat, dort gearbeitet zu haben – oder eben nicht.
Mit diesen Elementen wird der Verkauf des Familienladens die Debatte über den Lebenslauf des Vox-Anführers weiter anheizen. Wenn die Immobilie schnell verkauft wird, wird man sagen, der Markt diktiert die Regeln. Wenn nicht, dann versagt auch das Narrativ. In beiden Fällen wird die Anzahl der Beitragstage der Datenpunkt bleiben, den niemand vollständig in Einklang bringen kann.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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