[500 Kalorien] Türsteher entpuppt sich als Ex-Boxer Julius Francis

Julius Francis, ehemaliger britischer Boxchampion, der 2000 gegen Mike Tyson kämpfte, arbeitet als Türsteher in einem BOXPARK in London und legte einen Kunden um.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Julius Francis, ehemaliger britischer Schwergewichtsmeister, der 2000 gegen Mike Tyson antrat, arbeitet als Security-Mitarbeiter in einer BOXPARK-Location in London und schaltete einen Kunden aus, der auf ihn losging. Der Vorfall löst die Debatte über Ausbildung und rechtliche Verantwortung im privaten Sicherheitsgewerbe erneut aus.

Die Szene spielte sich in einer **BOXPARK**-Location in **London** ab. Ein Kunde, der als aggressiv beschrieben wird, wird vom Sicherheitspersonal zum Ausgang geleitet. In einem Moment dreht er sich um und stürzt auf einen der Wachleute los. Der Wachmann ist **Julius Francis**, ehemaliger Profiboxer und Ex-Britischer Schwergewichtsmeister. Ein einziger Schlag, und der Kunde liegt am Boden. Das Video kursiert in den sozialen Medien, und der Name des Türstehers erledigt den Rest.

## Wer ist Julius Francis

Francis wurde **1964** in **London** geboren und boxte von Ende der achtziger bis Anfang der 2000er Jahre im Schwergewicht. **2000** stieg er in Manchester gegen **Mike Tyson** in den Ring: Er verlor durch K.o. in der zweiten Runde. Er war Britischer Meister und verteidigte den Titel mehrfach. Nach seinem Rückzug folgten verschiedene Jobs, seit Jahren arbeitet er als Security-Personal bei Veranstaltungen und in Lokalen.

## Das wirtschaftliche Problem der privaten Sicherheit

Die Anekdote hat auch eine wirtschaftliche Seite. Die private Sicherheitsbranche im Vereinigten Königreich setzt Milliarden Pfund pro Jahr um und beschäftigt Hunderttausende Menschen, viele davon mit befristeten Verträgen und knappen Löhnen. Die geforderte Ausbildung ist minimal: ein kurzer Kurs und eine Lizenz. Dass ein Ex-Boxmeister als Türsteher in einer Freizeitlocation landet, sagt viel darüber aus, wie Sporttalente recycelt werden und wie schlecht die erste Linie der Sicherheit bezahlt wird.

## Das rechtliche Risiko eines solchen Schlages

Ein Security-Mitarbeiter darf verhältnismäßige Gewalt anwenden, um andere und sich selbst zu schützen, aber die Grenze zwischen Notwehr und Überschreitung ist dünn. Ein Schlag eines trainierten Profis wird nicht wie der eines Amateurs bewertet. Erleidet der Kunde schwere Verletzungen, kann die rechtliche Rechnung für den Arbeitnehmer und das Unternehmen hoch ausfallen. So spektakulär die Szene ist, erinnert sie auch daran, dass private Sicherheit in einer Grauzone der Verantwortung arbeitet, die man kennen sollte, bevor man jemanden mit sehr schweren Händen einstellt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (12 Antworten).

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