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30-Grad-Isotherme: Spanien droht eine neue Gefahr durch extreme Hitze
Ein Meteorologe warnt: Die 30-Grad-Isothermen, früher nur in der Sahara anzutreffen, erreichen Südfrankreich. In Spanien werden nächste Woche Höchstwerte über 45 Grad erwartet.
Eine 30-Grad-Isotherme bedroht Spanien: Meteorologe warnt vor Höchstwerten von 45 °C
Die nächste Woche könnte hitzebedingt in die Geschichte eingehen. Ein Meteorologe warnt, dass die 30-Grad-Isothermen —früher auf das Zentrum der Sahara beschränkt— bis nach Südfrankreich vordringen und in weiten Teilen Spaniens Höchsttemperaturen von mehr als 45 Grad bringen werden. Die Warnung folgt auf eine bereits heiße Woche, in der die Tiefstwerte nicht unter 20 Grad fallen werden.
Was bedeutet eine 30-Grad-Isotherme?
Eine Isotherme ist die Linie, die Punkte mit gleicher Temperatur in einer bestimmten Höhe verbindet, normalerweise in 1.500 Metern. Erreicht sie 30 Grad, bedeuten das an der Oberfläche Temperaturen von über 45 Grad. Früher streiften diese warmen Luftmassen kaum den Süden der Iberischen Halbinsel; heute, so der Meteorologe, dringen sie bis in den Norden vor und verursachen immer heftigere und häufigere Hitzewellen.
Die Debatte über die Ursache des Phänomens
Während manche darauf verweisen, dass das Klima schon immer extreme Episoden kannte, betonen andere, dass die statistischen Anomalien der letzten Jahrzehnte —veränderte Blütezeiten, Gletscherschwund, Vogelwanderungen— eine Erklärung durch natürliche Zyklen unmöglich machen. Die offene Frage ist, ob diese anomale Saharadynamik dem Zufall oder einem Musterwechsel geschuldet ist. Fest steht: Mit 30-Grad-Isothermen vor Frankreichs Tür nimmt die kommende Hitze einen bedrohlichen Charakter an.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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