2014 das beste Jahr, 2026 das schlechteste: ein Leben, sortiert nach Jahren

2014 bleibt das beste Jahr für den, der die Rangliste eröffnet hat; 2026, noch nicht beendet, ist bereits das schlechteste: Kündigung, trockenes Auge und Rückkehr nach Madrid.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

2014 das beste Jahr, 2026 das schlechteste: ein Leben, sortiert nach Jahren
2026 ist noch nicht vorbei und hat sich den Titel des schlechtesten Jahres schon verdient

Vierzehn Jahre später trägt 2014 weiterhin den Titel des besten Jahres eines Lebens. Wer den Vergleich eröffnet hat, verteidigt das im Detail: Er fühlte sich «voller Leben», alles lief nach Wunsch, und es gab keinen einzigen Rückschlag. Am anderen Ende steht 2026, das noch nicht einmal vorbei ist und bereits die schlechteste Bilanz der Reihe aufweist: Nachbarschaftsstreit, eine Kündigung nach fünf Jahren auf demselben Posten und ein Auge, das brennt, ohne dass eine klare Diagnose vorliegt. Die Kette persönlicher Listen, die diese Frage hervorgebracht hat —gute Jahre gegen schlechte Jahre, jedes mit eigener Buchführung—, sagt mehr darüber aus, wie das Gedächtnis ordnet, als über das Glück.

2014, 2007, 2023: wie sich ein Leben nach Jahren ordnet

Die ursprüngliche Aufzählung verteilt die Jahre auf Haben —2004, 2007, 2010, 2012, 2014, 2017, 2020 und 2023— und Soll: von 1995 und 2002 über die Folge 2024, 2025 und 2026 bis hin zu Zwischenstopps 2008, 2009, 2011, 2015, 2019 und 2021. Kalt betrachtet gleicht das Muster einer Säge: Jede gute Phase scheint die nächste zu bezahlen. Und es gibt Abweichler. 2020, für halb Spanien ein verfluchtes Jahr, taucht in der positiven Spalte auf; manche behaupten, 2021 sei 30-mal schlimmer gewesen. Die Rangliste entscheidet nicht, was geschah, sondern die Stimmung, in der man sich erinnert. Das vollständige Inventar lässt eine Kuriosität übrig: 2014 ist das einzige Jahr, das zwei verschiedene Listen ganz nach oben setzen.

Ein kaputtes Jahr: trockenes Auge, Blepharitis und Rückkehr nach Madrid

Der Fall, der das schlechte Jahr 2026 trägt, ist vor allem ein medizinisches. Drei Augenärzte haben trockenes Auge und Blepharitis als Ursache des Brennens ausgemacht, so die Schilderung, mit Flecken im Sichtfeld seit dem 1. September und Beschwerden, die inzwischen auch am rechten Auge auftreten. Der Termin in einer Madrider Gesundheitseinrichtung stand für Freitag aus, mit der Angst, dass die Antwort bei künstlichen Tränen bleiben könnte.

Dazu kommt eine Rückwanderung. Der Umzug in ein Dorf in Ciudad Real scheiterte an der Schwierigkeit, Spezialisten zu finden —«in meinem Dorf gibt es keine guten Ärzte, und in Kastilien-La Mancha generell nicht», fasst er zusammen—, was die Rückkehr nach Madrid erzwingt. Die Folge ist dieselbe wie in so vielen Regionen: Die spezialisierte Medizin bestimmt am Ende den Wohnort, nicht umgekehrt.

Schaden fünf Sekunden Blick auf die Finsternis die Augen?

Eine Bestätigung gibt es nicht: Der Zusammenhang zwischen Sonnenexposition und dem Brennen ist ein Verdacht des Betroffenen, keine Diagnose. Die Schilderung zählt fünf Sekunden der Finsternis mit bloßem Auge und fünf bis zehn Minuten Blick auf die rote Morgensonne am Strand, der Schmerz begann am 1. September. Ein anderer Kommentator entgegnet, die ultraviolette Strahlung, die durch geschlossene Lider dringt, sei vernachlässigbar. Bei anhaltenden Beschwerden: zum Augenarzt.

Die guten Jahre sind nicht die jüngsten

Eine andere Liste stellt die guten Jahre 2014, 2016, 2019, 2023 und 2025 gegen die schlechten 2007, 2008, 2018, 2020 und 2021, mit einer Feinheit, die eine ganze Analyse wert ist: Die ersten drei waren wirklich gut; 2023 und 2025 waren es finanziell und sonst kaum, ohne den Zauber von früher. Die beste Zeit liegt zwischen 2006 und 2012, mit 2011 auf einer Wolke, und ein 2014-2016, das damals schrecklich schien und heute wie Unsinn wirkt. Manche verorten ihre beste Phase in 2015-2017 trotz unglücklicher Kindheit, und wer hat seit 2018 nicht mehr aufgeholt. Fast niemand setzt seine besten Jahre in die unmittelbare Gegenwart.

Das Jahr, das sich im April wandelte

Es gibt einen Fall, der das Jahresschema sprengt: von Januar bis Ende März die Hölle; ab April eines der besten, mit gelösten Zwischenfällen und neuen Baustellen, die man sich aus Freude eröffnet. Sein Rezept: sich bewegen. Ihm gegenüber der Skeptizismus derer, die behaupten, nie ein gutes Jahr gehabt zu haben, und die Erwiderung auf die bequeme Verallgemeinerung: Aus gut zwanzig Antworten lässt sich nicht ableiten, dass es niemandem gut geht.

Es bleiben zweieinhalb Monate in 2026. Mit diesem Spielraum ist die vernünftige Prognose, dass das Jahr besser endet, als es begann, und trotzdem den letzten Platz behält: Das Gedächtnis archiviert das Schlechte zusammen mit der Zahl, ohne auf die Wende zu warten.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (23 Antworten).

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