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126 Beschuldigte in Korruptionsfällen belasten Spaniens Sánchez
126 Beschuldigte in mehr als 15 Fällen umgeben den spanischen Ministerpräsidenten Sánchez, darunter die SEPI-Chefin und die Direktorin der Guardia Civil. Die Opposition spricht von einem Rekord.
Wie viele Beschuldigte umgeben Sánchez? Die Zahl übersteigt inzwischen seine eigenen Abgeordneten
Der stetige Strom formeller Ermittlungen in Fällen, die die spanische Regierung treffen, reißt nicht ab. Diese Woche wurden zwei Schlüsselfiguren — die Chefin der SEPI, der staatlichen Beteiligungsgesellschaft, und die Generaldirektorin der Guardia Civil — formell beschuldigt; in den letzten Tagen kamen 25 neue Verfahren hinzu. Insgesamt sind nun 126 Personen in mehr als einem Dutzend Verfahren beschuldigt, eine Zahl, die nach Angaben der Opposition die Zahl der sozialistischen Abgeordneten im Kongress übersteigt.
Die Dimension ist quantitativ, aber auch qualitativ. Dass die Spitze der staatlichen Investitionsgesellschaft und die oberste Chefin der paramilitärischen Polizei unter richterlichem Verdacht stehen, rückt das Herz der Verwaltung in den Fokus. Politisch hat sich die Debatte inzwischen auf Nebenschauplätze verlagert. Der PP-Vorsitzende Alberto Núñez Feijóo löste eine Kontroverse aus, als er Arbeitnehmer im Krankheitsurlaub als "Krebs" und "Betrüger" bezeichnete — ein Ausrutscher, der die Aufmerksamkeit von der Kaskade der Ermittlungen ablenkte.
Mit 126 Beschuldigten hält sich die Regierung, ohne dass ein Fall bisher zur Hauptverhandlung gelangt ist. Die Opposition betont das Paradox: Nie haben so viele Ermittlungen gegen das Umfeld eines Regierungschefs so wenig institutionelle Reaktion ausgelöst. Die Ironie: Während die Regierung sich demokratischer Erneuerung rühmt, sammelt der Staatsapparat Beschuldigte in einem Tempo, das kaum noch zu übersehen ist.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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