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10.000 Euro im Monat: Die Zahl aus einem Video hält keiner Prüfung stand
Ein Video nennt die Summe von 10.000 Euro im Monat. In den Antworten wird daran gezweifelt: Eine weist darauf hin, dass für die Aufnahme 20 Euro gezahlt wurden.
10.000 Euro im Monat: Die Zahl aus einem Video hält keiner Prüfung stand
Ein Video, das derzeit kursiert, nennt die Summe von 10.000 Euro im Monat. Keine der Antworten liefert einen Beleg dafür. Nur eine glatte Zahl. Und genau da beginnt das Problem: Die Zahl trägt sich nicht selbst.
Das Kleingedruckte, das das Video nicht zeigt
Der erste Riss zeigt sich schon beim Ursprung des Clips. Eine der Antworten dreht die Dreharbeiten um: Jemand bekommt 20 Euro, um vor der Kamera zu behaupten, 10.000 zu verdienen, und folgt dabei nur dem Drehbuch. Das ist kein Beweis, sondern ein Verdacht. Eine andere Antwort verweist auf das Land: Läge die Zahl in Pesos oder Soles vor, wäre sie deutlich weniger wert, als das Video suggeriert.
Aktivposten oder Passivum in der Bilanz?
Hier kommt das Argument mit der meisten Tragweite. Ein Aktivposten erwirtschaftet Erträge; eine wiederkehrende Ausgabe ist ein Passivum. Nach dieser buchhalterischen Definition hält eine der Antworten fest, dass das, was als Vermögenswert dargestellt wird, in Wahrheit ein Passivum ist, eine wiederkehrende Ausgabe.
Eine der Antworten verteilt diese 10.000 Euro auf mehrere Haushalts- und Begleitservices und kommt zu dem Schluss, es bliebe sogar noch Geld übrig. Das ist die Meinung eines Nutzers, ohne Aufschlüsselung oder Belege.
In den Antworten fallen zwei Zahlen: die 10.000 Euro monatlich aus dem Video und die 20 Euro für die bezahlte Aufnahme, die sich eine der Antworten ausmalt. Keine der beiden ist durch einen Beleg gestützt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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