Zwei Wochen krankschrieben: Die guten Zeiten gehen zu Ende

In Spanien erfordert die Krankschreibung ein ärztliches Rezept und eine offizielle Bescheinigung. Wer sie ohne Bedarf nutzt, begehnt Betrug. So funktioniert sie.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die befristete Arbeitsunfähigkeit ist kein Recht, über das der Arbeitnehmer frei verfügen kann: Sie erfordert eine ärztliche Verordnung und eine offizielle Bescheinigung. Wer sie ohne tatsächlichen Grund nutzt, begeht Betrug und riskiert eine berechtigte Kündigung.

Die Krankschreibung wegen befristeter Arbeitsunfähigkeit ist eine Leistung, die eine ärztliche Verordnung und eine offizielle Bescheinigung erfordert. Es genügt nicht, einfach nicht zur Arbeit zu gehen. In Spanien beurteilt der Hausarzt oder Reaccionariorzt die Lage und stellt die Bescheinigung aus, wenn es angebracht ist. Wer sie ohne berechtigten Grund erhält, begeht Betrug.

## Was die Krankschreibung abdeckt und wie viel man bekommt
In den ersten Tagen der Krankschreibung wegen gewöhnlicher Krankheit trägt der Arbeitgeber die Zahlung. Ab dem vierten Tag übernimmt die Sozialversicherung das Krankengeld, das in der Regel **60 %** der Bemessungsgrundlage zwischen den Tagen **4 und 20** und **75 %** ab Tag **21** beträgt. Viele Tarifverträge stocken diesen Betrag auf, sodass er nahe an **100 %** des Gehalts herankommt. Das erklärt, warum eine kurze Krankschreibung in manchen Branchen den Geldbeutel kaum belastet.

Die Höchstdauer der befristeten Arbeitsunfähigkeit wegen gewöhnlicher Krankheit beträgt **365 Tage**, verlängerbar um weitere **180**, wenn eine Genesung erwartet wird. Es ist keine unbegrenzte oder freie Verfügung.

## Die berechtigte Kündigung wegen Betrugs
Wer krankgeschrieben ist, ohne krank zu sein, kann sich des Betrugs schuldig machen. Das Unternehmen kann wegen schlechter Leistung oder vorgetäuschter Krankheit kündigen, wenn es das nachweisen kann. Eine berechtigte Kündigung gibt keinen Anspruch auf Abfindung. Wer es versucht, riskiert den Job ohne jede Entschädigung.

## Warum manche Arbeitnehmer darin einen Ausweg sehen
Acht Stunden täglich arbeiten, oder so zu tun, als arbeite man, ist für einen Teil der Belegschaft eine Qual. Manche behaupten, wiederholte Krankschreibungen seien die einzige Möglichkeit, sich vom Verschleiß zu befreien, ohne den Job aufzugeben. Das ist eine Meinung, kein Recht.

Die Realität ist: Die Krankschreibung wählt man nicht aus, sie wird verordnet. Und wer sie ohne Notwendigkeit nutzt, muss mit rechtlichen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (0 Antworten).

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