Zwei Tanker laufen im Ormuz-Sund auf Minen, Supertanker in Flammen

Die Revolutionsgarde meldet zwei im Ormuz-Sund auf Seeminen gelaufene Tanker, einer davon ein brennender Supertanker. Teheran knüpft die Wiederöffnung an Bedingungen an die USA.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die iranische Revolutionsgarde hat angekündigt, dass zwei Tanker auf einer nicht autorisierten Route im Ormuz-Sund auf Seeminen gelaufen sind und dass einer von ihnen, ein Supertanker, nach einer heftigen Explosion brennt. Iran hat weder Flaggen noch Opfer oder Schäden präzisiert und knüpft die Wiederöffnung der Passage daran, dass Washington seine Bedingungen akzeptiert.

Die iranische Revolutionsgarde meldete am späten Sonntagabend, dass zwei „gesetzwidrige" Tanker nach dem Aufprall auf Seeminen auf einer nicht autorisierten Route im Ormuz-Sund explodiert seien. Nach Angaben der **Tasnim**, der Nachrichtenagentur der Eliteeinheit, handelte es sich bei einem der Schiffe um einen Supertanker, der „eine heftige Explosion erlitt und in Flammen steht".

## Keine Flaggen, Opfer oder bestätigte Schäden

Die Militäreinheit nannte die Flaggen der Schiffe nicht und machte keine Angaben zu möglichen Opfern oder zum Ausmaß der Schäden. Die Erklärung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Iran und die USA über **Katar** indirekt verhandeln, um den Konflikt zu beenden.

In den vergangenen drei Wochen hat Iran rund **30 Zwischenfälle** mit Schiffen gemeldet, von denen mindestens **20** auf Seeminen zurückgingen, und erklärt, diese strategische Schifffahrtsroute unter seiner Kontrolle zu halten.

## Teheran nennt einen Preis für die Wiederöffnung

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, **Ismail Bagaei**, erklärte bei einer Pressekonferenz in Teheran, wenn die USA seine Bedingungen akzeptierten, könne ein Plan zur Wiederöffnung des Ormuz-Sunds innerhalb von **zwei Tagen** in Gang gesetzt und tiefere Verhandlungen über das Kriegsende aufgenommen werden.

„Wenn die legitimen Forderungen Irans akzeptiert und erfüllt werden, besteht die Möglichkeit, dass der gesamte Plan binnen zwei Tagen umgesetzt wird, die Sicherheit im Ormuz-Sund wiederhergestellt wird und der Verhandlungsprozess beginnt", sagte Bagaei. Der Diplomat betonte, alles hänge „vollständig vom Willen und der Entscheidung Washingtons" ab.

## Hafenblockade auf dem Tisch

Bagaei bezeichnete die iranischen Forderungen als „vernünftig und logisch" und erinnerte daran, dass dazu gehört, dass die USA die verhängte Blockade iranischer Häfen und Schiffe aufheben. Die Wiederöffnung des Sunds ist damit an Verhandlungen gekoppelt, die auf indirektem Weg und ohne feste Fristen vorankommen.

Der Ormuz-Sund trägt einen erheblichen Teil des weltweiten Rohölverkehrs, sodass jede längere Unterbrechung sich auf Frachtraten, Versicherungen und Energiepreise auswirkt. Die Zahlen zu Zwischenfällen und Schäden sollten mit Vorsicht behandelt werden, solange es keine unabhängige Bestätigung gibt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).

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