Zwei Splits für 1.000 €: Warum das Budget nicht reicht
Ein 40 m² großes Wohnzimmer und ein 12 m² großes Schlafzimmer mit zwei Splits und einem Budget von 1.000 € klimatisieren. Die Hürde liegt laut mehreren Antworten nicht bei der gewählten Marke, sondern bei den Arbeitskosten. Ein günstiges Gerät kostet weniger als 300 €; das billigste Mitsubishi-Gerät liegt bei etwa 650 €. Jede Montage bewegt sich nach der im Thread verwendeten Kalkulation zwischen 200 und 300 €. Zwei Geräte und zwei Installationen, und der Spielraum schwindet, ohne dass man die Oberklasse auch nur angefasst hätte.
Die am häufigsten wiederholte Antwort unter denen, die das schon durchgemacht haben, ist, dass diese Summe nicht reicht. Der Autor des Threads entschied sich schließlich für ein Paar Haier-Geräte zu einem Preis von etwa 1.200 €. Und wer nach einem einzelnen Gerät für ein Ehebett-Zimmer fragte, erhielt ein Angebot von 980 € inklusive Installation.
Was kostet ein installierter Split in Spanien?
Die genannten Zahlen sind recht konsistent. Ein Teilnehmer erhielt ein Angebot von 980 € für ein Mitsubishi-Gerät mit 2.000 Frigorien inklusive Montage; ein anderer 930 € für ein ähnliches Fujitsu-Gerät. Für ein 30 m² großes Wohnzimmer kostet dieselbe Marke 1.500 €. Die Installation allein liegt nach dieser Schätzung bei etwa 200 oder 300 € pro Gerät, sodass das günstigste Mitsubishi-Gerät – etwa 650 € – das Budget an den Rand des Abgrunds bringt.
Und Vorsicht bei den groß angepriesenen Angeboten: Wie ein Teilnehmer warnt, enthalten sie einen Meter Kabel, einen halben Meter Flexrohr und wenig mehr. Wenn der Installateur kommt und sieht, dass die tatsächliche Entfernung nicht ausreicht, wird das Fehlende separat berechnet, und zwar zu Bitcoin-Preisen.
Daikin, Mitsubishi oder Fujitsu: Das Ranking, das immer wieder auftaucht
Die Hierarchie, die immer wieder genannt wird, setzt Mitsubishi Electric und Daikin an die Spitze. Dahinter folgen Fujitsu, Panasonic, Haier oder Mitsubishi Heavy, während LG und Samsung im Thread kritisiert werden. Fujitsu, einst eine sichere Bank, ist laut einem Teilnehmer nicht mehr das, was es war. Die chinesischen Marken – Haier, Gree – gelten als akzeptabel, wenn das Budget entscheidet, und in der Diskussion taucht auch Midea als Preis-Leistungs-Option auf, wenn man auf eine Aktion im Großmarkt wartet.
Bei Mitsubishi gibt es ein Detail, das man nicht übersehen sollte: Mitsubishi Heavy Industries ist nicht Mitsubishi Electric. Erstere ist billiger und wird von manchen wegen ihrer Langlebigkeit verteidigt, mit einem 2x1, das noch läuft, während benachbarte Geräte nach 17 Jahren ausfielen. Inverter-Technologie wird bei jedem vernünftigen Kauf vorausgesetzt, und ein Elektrotechniker fasst es ohne Umschweife zusammen: das billigste aus dem Baumarkt.
Im unteren Marktsegment fallen die Preise auf 279 €, 289 € oder 300 € pro Gerät, mit der Frage, wie lange sie halten und welche Funktionen sie bieten. Details wie der Modus „Nur Ventilator“ zum Schlafen ohne Kälte, der bei einigen Marken vorhanden und bei anderen laut einem Nutzer nicht vorhanden ist, unterscheiden zwei Geräte, die gleich viel kosten.
Warum lehnen manche Daikin ab?
Weil ein konkreter Fall in der Diskussion auf zwei Kanalgeräte hinweist, deren Elektronik nach 25 und 27 Monaten ausfiel. Laut diesem Bericht war die Antwort der spanischen Niederlassung auf die Reklamationen null, und die Reparatur erforderte die Zahlung von etwa zwei Stunden Diagnose zu 72 €/Stunde plus eine Platine von etwa 680 € und die Arbeitskosten für den Austausch. Derselbe Fehler, so wird argumentiert, wird außerhalb der Garantie in anderen Ländern kostenlos repariert. Man sollte dies als Einzelfall betrachten, nicht als bewiesenes Muster.
Auf der anderen Seite weist ein Daikin-Nutzer darauf hin, dass sein Silent-Modus lauter ist als der eines Mitsubishi, das er ebenfalls besitzt.
Kann man eine Klimaanlage selbst installieren?
Rechtlich ja. Der Kauf des Geräts erfordert nichts, und niemand fragt später, was damit gemacht wird. Die Falle liegt woanders: die Garantie. Damit sie greift, muss die Inbetriebnahme von einem Installateur abgestempelt sein.
Zur technischen Schwierigkeit gibt es zwei Berichte, die nicht übereinstimmen. Der vorsichtigere verlangt eine Vakuumpumpe, ein exzentrisches Bördelgerät und einen Kernbohrer für die Wand. Der entspanntere behauptet, die Geräte kämen ab Werk mit Gas gefüllt, es reiche, ein Set bereits gebördelter Leitungen zu kaufen – etwa drei Meter für die kürzeste –, überschüssiges Rohr sei kein Problem, weil es sich aufrolle, und die Luft werde durch einfaches Spülen über die Ventile des Außengeräts entfernt. Eine Vakuumpumpe sei besser, geben sie zu, aber das Spülen sei die schnelle Methode und funktioniere.
Kanäle und Smart Home: Der Weg, der das Budget sprengt
Wenn das Ziel ist, das ganze Haus zu zonieren, gehen die Zahlen auf einen anderen Planeten: 5.800 € für ein Daikin-Kanalgerät mit Zonierung in fünf Zonen oder eine Installation mit vier Zonen von Hitachi für unter 6.000 €. Die Steuerung kann mit Airzone oder laut einem Teilnehmer mit günstigen Modulen, WLAN-Steckern und einem Heimserver wie Home Assistant gelöst werden, was die Rechnung gegenüber kommerziellen Lösungen für Jalousien und Automatisierung senkt. Die Aufschlüsselung dieser Integration umfasst Innen- und Außentemperatursensoren, und wer sie vorschlägt, warnt, dass man sich in das Projekt einbringen und Automatisierungen programmieren muss.
Angesichts der Preise: Lohnt es sich, für die Marke oder für die Arbeitskosten zu zahlen? Die Antworten widersprechen sich, und keine geht auf.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (104 Antworten).