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Zugangsprüfung in Spanien nur für Gesundheitsberufe nötig
Die spanische Zugangsprüfung zur Universität ist vor allem für Gesundheitsstudiengänge relevant. Für die meisten anderen Fächer gilt sie als unnötige Hürde.
Die Selectividad: Nur für Gesundheitsberufe sinnvoll
Alle Abiturienten demselben Zugangsenszugang zu unterziehen, obwohl die meisten Studiengänge über freie Plätze verfügen, ist ein Unsinn, der sich seit den 90er-Jahren hält. Befürworter der Selectividad als objektive Reifeprüfung stoßen auf unbequeme Daten: Für Ingenieurwesen etwa reicht eine spezifische Prüfung in Mathe und Physik, nicht ein allgemeiner Test, der Auswendiglernen belohnt.
Der Engpass bei den Gesundheitsfächern
Medizin, Zahnmedizin, Pflege und Physiotherapie konzentrieren die tatsächliche Nachfrage. Bei allen anderen Abschlüssen übersteigt das Platzangebot die Zahl der Bewerber. Ein nationales Examen für alle nützt nur denen, die Noten zur Zulassung zu diesen überlaufenen Studiengängen benötigen. Für alle anderen ist es reine Bürokratie.
Kluft zwischen öffentlicher und privater Bildung
Ein häufiges Argument besagt, dass die Selectividad die Noteninflation an privaten und halböffentlichen Schulen ausgleicht, die nach manchen Schätzungen im Schnitt zwei Punkte höher liegt als an öffentlichen Einrichtungen. Die Evidenz ist jedoch nicht eindeutig: Einige Studien zeigen, dass Schüler an halböffentlichen Schulen bei der Selectividad ähnliche oder bessere Ergebnisse erzielen als in ihren Schulzeugnissen, was den Mythos der "geschenkten Note" widerlegt.
Universitätsblase?
Die Universität ist für viele zu einer Sackgasse ohne Ausgang geworden. Wer ohne die leicht bestandene Selectividad keinen Zugang gefunden hätte, verliert oft Jahre und Geld. Die offene Frage lautet: Wenn die Selectividad nur dient, um vier Studiengänge zu filtern, warum müssen wir sie alle ertragen?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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