Zu zweit schlafen: Kuscheln als Glücksbringer oder Zeitbombe

Gemeinsames Einschlafen in den Armen des Partners spaltet die Gemüter: Für manche das beste Mittel gegen Einsamkeit, für andere der Anfang des Ehealltags. Körperkontakt, Geräusche und die…

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Zu zweit schlafen: Kuscheln als Glücksbringer oder Zeitbombe
Sich umarmend einschlafen: Zeitbombe oder die beste Erfindung überhaupt

Es gibt eine Szene, die kaum jemand bestreitet: neben jemandem zu schlafen, der einen umarmt, streichelt und verwöhnt. Genau darauf hat sich ein Wechselspiel gegenseitiger Vorwürfe aufgebaut, bei dem es eigentlich nicht um Erholung geht, sondern darum, was das Teilen des Bettes kostet. Die Ausgangsthese – dass es „schon sehr schön sein muss“, zu zweit zu schlafen – hält nicht lange stand, bis jemand mit einer bitteren Korrektur antwortet: eine Bombe, ja, aber eine mit Zeitzünder.

Von der Umarmung zum Verschleiß: Worüber man beim gemeinsamen Schlafen streitet

Von da an spaltet sich die Diskussion in zwei Lager. Die einen halten dagegen, dass der tägliche Körperkontakt jedes Geräusch aufwiegt: die Berührung, die Wärme des anderen, das Gefühl, um drei Uhr nachts nicht allein zu sein. Die anderen rechnen die Rechnung vor. Der komplette Zyklus wird beschrieben – eine Weile Kuscheln und danach tagelang Streitigkeiten über Nichtigkeiten –, als wäre die Umarmung der Vorschuss auf eine Schuld, die später beglichen werden muss. Jemand beendet das Ganze mit einem alten, aber treffenden Bild: Der Unterschied zwischen einer Hexe und einer Furie sind zwei Ehejahre.

Das Gespräch driftet dann ins Juristische ab. Ein Teil der Beteiligten vertritt die Ansicht, das Risiko der Beziehung sei nicht emotionaler, sondern rechtlicher Natur, und verweist auf Anzeigen, die nach ihrer Darstellung ohne Grundlage erstattet würden. Diese Behauptung kursiert ohne einen einzigen Beleg und gestützt nur auf das Gefühl dessen, der sie äußert.

Nähe schafft Zuneigung – und auch Reibung

Manche erinnern auch daran, dass Nähe im Grunde in beide Richtungen wirkt. Und wer die Debatte auf den Boden zurückholt, ganz ohne Metaphern: Schnarchen, Blähungen und die Unbeholfenheit, „abraze“ mit z zu schreiben – worin sich in dieser Angelegenheit offenbar alle einig sind. Kann der schönste Teil des Zusammenlebens auch sein empfindlichster Punkt sein?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (30 Antworten).

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