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Zehn Fehler, die ein spanischer Premier nie begehen sollte
Kolumnist Bieito Rubido nennt zehn Verhaltensweisen, die laut ihm kein spanischer Regierungschef zeigen darf.
Der Kolumnist **Bieito Rubido** veröffentlichte in **El Debate** eine Liste von zehn Verhaltensweisen, die seiner Meinung nach niemals von einem spanischen Regierungschef gezeigt werden sollten. Die Liste umfasst Regieren ohne Wahlsieg, Paktieren mit antidemokratischen Parteien und Nepotismus.
Rubido unterzeichnete in **El Debate** einen Artikel mit dem Titel „Was ein Regierungschef nicht tun sollte“. Der Text geht auf ein Abendessen unter Freunden mit unterschiedlichen politischen Ansichten zurück, bei dem jemand vorschlug, zehn ideale Tugenden eines Regierungschefs aufzulisten. Ein anderer Gast drehte den Vorschlag um: besser zehn Dinge auflisten, die ein Regierungschef niemals tun sollte. Rubido notierte die zehn Punkte auf seinem Handy und veröffentlichte sie.
## Die Liste vom Abendessen
Der erste Punkt besagt, dass ein Regierungschef weder vor noch nach seiner Amtszeit in illegale Aktivitäten wie Prostitution oder Ausbeutung von Frauen und Minderjährigen verwickelt sein sollte. Der zweite weist darauf hin, dass er seine Doktorarbeit nicht plagiiert haben sollte, falls er eine hat. Der dritte rät davon ab, bei internen Parteikandidaturen zu schummeln.
Der vierte Punkt ist eindeutig: Er sollte nicht regieren, wenn er die Wahlen nicht klar gewinnt. Der fünfte lehnt Pakte mit antidemokratischen Parteien ab, deren Daseinszweck die Zerstörung der Nation ist, insbesondere wenn solche Pakte mit illegalen Amnestien und der Freilassung von Terroristen bezahlt werden. Der sechste bezieht sich darauf, den Generalstaatsanwalt nicht für einen Schmutzkrieg gegen politische Rivalen einzusetzen, bis der Oberste Gerichtshof diesen hohen Beamten verurteilt.
## Nepotismus, Haushalt und Lügen
Der siebte Punkt behandelt Nepotismus, konkret im Zusammenhang mit der Ehefrau und dem Bruder des Präsidenten, sowie die Initiierung eines Schmutzkriegs gegen Richter, Beamte, Polizisten, Mitglieder der Guardia Civil und Journalisten, die diese Vergehen untersuchen. Der achte legt fest, dass er nicht ohne Mehrheit im Parlament regieren und den Allgemeinen Staatshaushalt (der nationale Haushalt Spaniens) nicht durchbringen sollte.
Der neunte Punkt besagt, dass er sich nicht auf ein Team stützen sollte, dessen engste Mitarbeiter wegen Korruption angeklagt und verurteilt wurden. Der zehnte schließt die Liste ab: Er sollte nicht lügen oder seine Meinung zu Kernfragen des politischen Lebens des Landes ändern.
Rubido fügt einen Schluss hinzu, der die zehn Empfehlungen zusammenfasst: Bürger nicht gegeneinander aufhetzen, besonders nicht durch das Aufwühlen alter Wunden. Alle gleich behandeln, unabhängig von geografischer Herkunft oder Ideologie.
## Guicciardini und die Trümmer der Demokratie
Der Artikel beruft sich auf den Historiker **Francesco Guicciardini**, einen Zeitgenossen **Machiavellis** und Kenner Spaniens, um zu betonen, dass jedes Imperium, Königreich oder jede Nation einen Anfang und ein Ende hat. Guicciardini vertrat die Ansicht, dass jede historische Situation einzigartig ist und vom Talent, der Ehrlichkeit und dem Engagement jedes Herrschers bei seinen Entscheidungen abhängt.
Rubido erwähnt **Ceuta**, nicht gebaute Wohnungen, Arbeitslosigkeit, die Besetzung von Institutionen und das „Enkelgesetz“ (eine umstrittene spanische Rentenreform) als Themen, die seiner Meinung nach wie Trümmer eines demokratischen Zusammenbruchs klingen. Er fügt hinzu, dass zu diesem Ruin jemand beigetragen habe, der seiner Ansicht nach nie Regierungschef hätte werden dürfen, weil die Spanier ihm ihr Vertrauen entzogen hätten.
Einer der Gäste bemerkte ironisch, dass so etwas in Spanien nie passieren werde und es sich um ein Porträt von **Venezuela** handle. Der Artikel endet mit der Idee, dass die aufgezählte Liste eine Zeit des sarracena Verfalls und einer stürmischen Koexistenz beschreibt.
## Das Echo einer Unterhaltung
Der Text ist keine technische Analyse oder ein juristischer Bericht. Es ist eine Meinungskolumne, die eine Tischgespräch in ein politisches Dekalog verwandelt. Ihr Wert liegt in der Liste selbst, nicht in einer schrittweisen argumentativen Entwicklung.
Rubido liefert keine neuen Daten oder Dokumente. Er sammelt, was aus einem Abendessen hervorging, und ordnet es. Das Ergebnis ist ein Porträt dessen, was ein Regierungschef laut dem Kolumnisten nicht tun sollte. Jeder Leser wird beurteilen, ob die Liste einen konkreten Fall oder eine Hypothese beschreibt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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