Wurmkur für den Hund: 9 Euro in der Klinik, 2 in der Apotheke

Ein Forumsnutzer zahlt 9 Euro für die Entwurmungstablette in der Tierklinik; andere nennen Generika für 2 Euro oder Packungen im Internet für je 1,5 Euro.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Wurmkur für den Hund: 9 Euro in der Klinik, 2 in der Apotheke
Neun Euro für eine Tablette, die laut anderen Nutzern zwei kostet

Der Besitzer einer Hündin, die auf dem Land lebt, öffnet die Blisterpackung der letzten Entwurmung und liest den Markennamen: Milbemax von Novartis. In der Klinik wurden ihm 9 Euro berechnet. Er erzählt, er habe gefragt, ob er die Tabletten selbst in der Apotheke kaufen und ihr alle drei Monate eine geben könne, doch die Klinik gab ihm keine klare Antwort. Andere Teilnehmer nennen niedrigere Preise: 2 Euro für eine Generika-Tablette, die eine Klinik in der Apotheke bestellt, weniger als 3 Euro für Drontal im Onlineshop und etwa 1,5 Euro pro Tablette beim Kauf von Zehnerpackungen im Internet. Die Verärgerung des Autors gilt nicht nur dem Geld, sondern auch der Pflicht, alle drei Monate in die Klinik zurückzukehren, damit die Tablette verabreicht wird.

Was kostet die Entwurmung eines Hundes alle drei Monate?

Die Spanne hängt davon ab, wo man kauft. Der höchste im Thread genannte Preis sind die 9 Euro der Klinik. Der niedrigste liegt bei 1,5 Euro pro Tablette beim Kauf einer Zehnerpackung im Internet, so ein Teilnehmer. Dazwischen liegen die 2 Euro für die Generika-Tabletten, die eine Klinik in der Apotheke bestellt, und die weniger als 3 Euro für Drontal im Onlineshop. Bei einem Hund von 5 Kilos verabreicht ein Nutzer ein Viertel der Tablette, sodass sich die tatsächlichen Kosten relativieren. Ein anderer rechnet mit einer Tablette pro zehn Kilogramm Gewicht.

Zum Zeitplan wird im Thread darauf hingewiesen, dass die Tabletten nicht wochenlang schützen: Sie befreien den Hund an dem Tag, an dem man sie verabreicht. Ein Teilnehmer berichtet, dass ihm ein vertrauenswürdiger Tierarzt eine monatliche Behandlung empfohlen hat, wenn man volle Sicherheit wolle. Alle drei Monate sei bei Tieren ohne besonderes Risiko üblich, so die Kommentare.

Zecken: Weder Halsband noch Spot-on bieten volle Sicherheit

Die andere Hälfte des Problems ist äußerlich. Trotz Halsband und Advantix-Spot-ons bekommt die Hündin vom Land weiterhin Zecken. Manche behaupten, Advantix habe die Formel geändert und wirke nicht mehr wie früher, andere verteidigen das Produkt und sagen, es funktioniere einwandfrei. Die am häufigsten genannte Alternative ist das Scalibor-Halsband, das laut einem Nutzer sechs Monate gegen fast alles und vier Monate gegen Flöhe hält und im Internet für etwa 18 Euro erhältlich ist. Auch Frontline wird als Referenzmarke erwähnt.

Der immer wieder gegebene Rat: vor dem Kauf billiger Spot-ons aus dem Supermarkt die Zusammensetzung prüfen. Laut einem Teilnehmer vertreiben die Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen einige Tage lang, töten aber weder Eier noch Larven. Und das Hausmittel, das in der Unterhaltung auftaucht —ein Zentimeter Butox, ein Mittel für Rinder— kommt mit Warnung: Die Dosierung muss genau beachtet werden. Dasselbe gilt für Ivomec, stark und breit wirksam, das ein Nutzer jedoch als gefährlich für Collies, Bobtails und deren Mischlinge bezeichnet.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (21 Antworten).

Weitere Zusammenfassungen

Alle Zusammenfassungen auf Deutsch →

-
Volver