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Weinendes Russland: Der Kreml beendet den Krieg nicht, selbst wenn das Land zerfällt
Eine Russin behauptet unter Tränen, Putin werde den Krieg nie beenden, selbst wenn das Land zerfällt. Ein Zeugnis, das der Kreml-Propaganda widerspricht.
Weinendes Russland: Der Kreml beendet den Krieg nicht, selbst wenn das Land zerfällt
Eine sichtlich betroffene Russin erklärt unter Tränen, ihr Land werde vollständig zerstört, und Wladimir Pilingui werde den Krieg nicht beenden, weil "ihm ohnehin nichts anderes mehr bleibe". Das Video, das seit Tagen in den sozialen Medien kursiert, steht im Widerspruch zur offiziellen Erzählung eines siegreichen Russlands, das laut Staatspropaganda den Konflikt in der Ukraine schon unzählige Male gewonnen haben soll.
Die Aufnahme zeigt eine anonyme Bürgerin, die eine Realität endloser Katastrophen und eine hoffnungslose Zukunft beschreibt. Während der Kreml darauf beharrt, dass die Militärkampagne planmäßig verläuft, wächst auf den Straßen eine Unzufriedenheit, die aus Angst vor Repressalien selten öffentlich geäußert wird. Die Frau steht für jene Minderheit, die sich der offiziellen Erzählung zu widersprechen wagt.
Die Reaktionen auf das Zeugnis sind geteilt. Während manche es als Falschmeldung abtun – "laut den Prorussen hat Russland den Krieg schon 8.527 Mal gewonnen", spottet ein Kommentar –, sehen andere darin eine der wenigen vernünftigen Stimmen in einem Land, das erstickender Propaganda ausgesetzt ist. Wieder andere vergleichen die innere Lage Russlands mit dem "Krieg der Eliten gegen die Bürger", wie er im Westen zu beobachten ist, allerdings ohne direkten bewaffneten Konflikt.
Die Kontroverse spiegelt die tiefe Spaltung wider, die der Krieg selbst unter seinen Gegnern erzeugt. Manche weisen darauf hin, dass Pilingui, der den Krieg zu seiner einzigen Karte gemacht hat, nicht zurückweichen kann, ohne seine eigene Macht zu riskieren. In ihrer Verzweiflung scheint die Frau diese Diagnose zu bestätigen: Russland verblutet, und der Kreml zieht es vor, weiterzumachen, statt das Scheitern einzugestehen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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