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Wahlzentralbehörde verlangt von Neubürgern nach Enkelgesetz Nachweis ihrer Wahlgemeinde
Die Junta Electoral Central verlangt von den durch das Enkelgesetz Eingebürgerten den Nachweis ihrer Wahlgemeinde. Erfahren Sie die Details und den Hintergrund dieser neuen Maßnahme.
Die Junta Electoral Central (JEC) hat entschieden, dass Bürger, die durch das Enkelgesetz die spanische Staatsbürgerschaft erhalten haben, die Gemeinde nachweisen müssen, in der sie wählen möchten. Die Maßnahme soll mehr Transparenz und Begründung bei der Wahl des Wahlkreises schaffen, insbesondere für diejenigen, die zuvor nie in Spanien gelebt haben.
## Neue Voraussetzung für die Stimmabgabe
Die **Junta Electoral Central (JEC)** geht einen Schritt weiter, um den Wahlprozess für die Begünstigten des **Ley de Memoria Democrática** (Gesetz über das demokratische Gedächtnis), umgangssprachlich **Enkelgesetz** genannt, zu klären. Wer dank dieses Gesetzes die spanische Staatsbürgerschaft erhalten hat und im Ausland lebt, muss künftig die spanische Gemeinde nachweisen, an die er sein Wahlrecht binden möchte. Die **Oficina del Censo Electoral** (Wahlregisteramt) hat eine Reihe von Empfehlungen vorgelegt, die die JEC übernommen hat, um die Anforderungen bei der Festlegung des Wahlkreises zu verschärfen. Das bedeutet: Wer sich als Eingebürgter dieses Gesetzes in einer anderen Gemeinde als seinem letzten bekannten Wohnsitz in Spanien registrieren lässt, muss eine erläuternde Erklärung zusammen mit Belegen für seine Wahl vorlegen.
## Hintergrund und Beweggründe der Maßnahme
Diese Anforderung gilt nicht für alle Wähler im Ausland neu. Seit **2011** sieht eine ministerielle Verordnung vor, dass Personen, die zuvor in Spanien gelebt haben, sich in der Gemeinde ihres letzten Wohnsitzes registrieren müssen. Wer sich für eine andere entschied, musste eine Begründung vorlegen. Die Besonderheit des Enkelgesetzes liegt jedoch darin, dass viele seiner Begünstigten nie in Spanien gelebt haben, aber Anspruch darauf haben, weil ihre Vorfahren ins Exil gingen. Bisher konnten sich diese Personen ohne Begründung in der Gemeinde registrieren lassen, die ihrer Ansicht nach die "stärkste Bindung" aufwies – sei es eigene oder die eines Vorfahren. Die **JEC** hatte bereits im **Juli** gewarnt, dass die Festlegung der Wahlgemeinde "ausreichend begründet" sein müsse, insbesondere wenn sie nicht dem letzten Wohnsitz in Spanien entsprach.
## Die Debatte um das Auslandswählerverzeichnis
Die Maßnahme fällt in einen Kontext, in dem einige Gemeinden, wie **Tres Cantos** bei Madrid, Audits der Akten des Auslandswählerverzeichnisses beantragt haben. Der Grund ist ein deutlicher Anstieg der Registrierungen in ihrer Gemeinde seit Inkrafttreten des Enkelgesetzes, was Zweifel an der tatsächlichen Bindung so vieler neuer Wähler an eine erst **1991** gegründete Gemeinde aufwirft – Jahrzehnte nach den Exilen, auf die das Gesetz zurückgeht. Die **JEC** hat zudem die Anordnung des **Tribunal Supremo** (Oberster Gerichtshof) übernommen, das Wahlrecht für im CERA (Wählerverzeichnis der im Ausland lebenden Spanier) registrierte Personen, die durch dieses Gesetz eingebürgert wurden, vorsorglich auszusetzen – sofern sie ihre Abstammung von Exilierten nicht nachweisen können. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, die Echtheit der Verbindungen zu überprüfen, um eine korrekte Zuordnung der Wähler zu ihren Wahlkreisen sicherzustellen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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