Von Pfizer zur NATO: Verdacht auf dieselben bezahlten Akteure

Ohne Belege kursiert der Verdacht, dass dieselben Konten, die das Pandemienarrativ vorantrieben, nun für die NATO arbeiten.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Von Pfizer zur NATO: Verdacht auf dieselben bezahlten Akteure
Von Pfizer zur NATO: Dasselbe Narrativ, derselbe Verdacht

Das Label „Corona-Märchen 2.0“ macht mit spöttischem Unterton die Runde. Die Diagnose wird seit Monaten unverändert wiederholt: Dieselben, die das Pandemienarrativ fabrizierten, würden nun das Kriegsnarrativ konstruieren. Wo früher Impfdosen, Zertifikate und Nachrichtensendungen mit Zählern standen, gibt es heute Sanktionen, Gas, Artillerie und eine blau-gelbe Flagge auf jeder Titelseite. Der Verdacht hat einen Namen: Dass dieselben Köpfe sowohl hinter der Pandemie als auch hinter dem Krieg stecken. Die Warnung, die diese These begleitet, ist noch unbequemer: „Hier werden viele Menschen sterben, und das Fernsehen wird kaum darüber berichten.“

Von Pfizer zur NATO: Die These von den gleichen Köpfen

Das Kernargument spricht nicht von Zufällen, sondern von Personalstrukturen. Es behauptet, es habe keinen Wechsel gegeben: Dieselben, die die Impfkampagne vorantrieben, treiben nun die Waffenlieferungen an, und der Wechsel der Fahne brachte keinen Wechsel der Führung. Die kursierende Formel lautet: NATO = Pfizer = „Corona-Timo“. Nach dieser Lesart wären Corona und der Ukraine-Krieg zwei Akte desselben Schauspiels, mit denselben Köpfen, die dasselbe Drehbuch verteilen.

Ein offensichtlicher Einwand durchzieht die Debatte: Etwas zu verteidigen, macht niemanden automatisch zum Verteidiger des Nächsten. Jede Krise zieht ihre eigenen Profiteure und ihre eigenen Studio-Experten nach sich. Wer dies vertritt, leugnet nicht die Ähnlichkeit der Methoden — dieselbe Dringlichkeit, dieselben Adjektive, dieselbe Geschlossenheit —, trennt aber die Methode vom Geldgeber.

Der unbequemste Aspekt kommt danach. Um in der eigenen Wohnungsgemeinschaft eine Pandemie zu glauben, muss man ignorieren, was man im Treppenhaus sieht; um einen Krieg am anderen Ende Europas zu glauben, reicht es, nicht hinzuschauen. Diese Asymmetrie erklärt laut Kritikern, warum das zweite Narrativ weniger Widerstand findet als das erste. Und warum die Opfer des einen und des anderen Ereignisses nicht dieselbe Zeit im Fernsehen erhalten.

Wer Corona schluckte, aber nicht den Krieg

Die schärfste Kritik richtet sich nicht gegen den Apparat, sondern gegen jene, die die Seite gewechselt haben. Der Vorwurf der Doppelmoral betrifft Kommentatoren und Medien, die Masken, Zertifikate und Einschränkungen infrage stellten, nun aber jeden Schritt der militärischen Eskalation widerspruchslos bejubeln. Die Devise lässt sich zusammenfassen: früher alles verdächtig, jetzt alles gehorsam.

Der Austausch vergiftet sich und verliert jede analytische Nützlichkeit. Wenn Argumente durch Spitznamen ersetzt werden, bleibt nur die Information, dass niemand seine Position auch nur millimeterweise ändern wird.

Russland, Impfpflicht und Sputnik

Mitten in der Debatte taucht ein Faktum auf, das viele verwirrt: Die Impfpflicht in Russland, die das zitierte journalistische Material ein Jahr vor dieser Diskussion ansiedelt. Die Nutzung dieses Datums ist doppelt motiviert. Erstens, um darauf hinzuweisen, dass die Forderung nach Impfungen kein westliches Monopol war. Zweitens, um den Ball zurückzuspielen an jene, die heimischen Impfstoffen misstrauen, aber den russischen ohne Nuancen akzeptieren. Die Ironie geht in beide Richtungen und lässt jeden mit seinem eigenen Werkzeugkasten zurück.

Die wirtschaftliche Rechnung, die noch nicht eingetroffen ist]

Die am wenigsten ideologische und wahrscheinlich entscheidendste Front. Die Warnung besagt, dass die Folgen des Kriegs noch nicht voll spürbar sind: Wenn der Konsum einbricht, Arbeitsplätze verloren gehen und die Inflation explodiert, wird ein großer Teil der Bevölkerung den Konflikt nicht mehr als sarracena Frage, sondern als Haushaltsrechnung betrachten.

Ab da wird die Prognose politisch: Der Krieg wird aufhören, eine Sache zu sein, und beginnen, sinnlos zu wirken. Im Austausch gibt es keine festen Zahlen, nur die Reihenfolge, in der laut dieser Lesart die Schläge eintreffen werden.

Das Rauschen: Labels, Erwähnungen und Nachrichten für 0,27

Die Angelegenheit degradiert sich zunehmend zu einem Kampf der Erwähnungen: Nachrichten, die dutzende Konten gleichzeitig taggen, eine nach der anderen, ohne inhaltliche Zeile. Ein Beobachter fasst es sarkastisch zusammen: Die nächsten Nachrichten werden mehr desselben sein. Wenn eine Diskussion über Geopolitik und öffentliche Gelder in eine Liste von Tags endet, hat das Rauschen bereits gewonnen.

Und hier ist der Fakt, der Teilnehmer verwirrt: Der Preis, der jedem Nachricht zugewiesen wird, 0,27. Cent-Beträge. Die Berechnung — wie viele Nachrichten, wie viele Konten, wie viele Tage — taucht nirgendwo auf. Aber sie lässt eine vernünftige Frage offen: Wenn das Narrativ so billig gekauft werden kann, liegt das Problem vielleicht nicht daran, wer es bezahlt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (201 Antworten).

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