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Venezuela: Rekordwachstum, doch die Krise bleibt
Venezuela verzeichnet im Q2 2025 ein Wachstum von 6,65 % und 19 Quartale in Folge mit Aufwärtsentwicklung, doch die soziale Krise und die Auswanderung reißen nicht ab. Echte Erholung oder Trugbild?
Venezuela: Rekordwachstum der Wirtschaft, doch die Krise lässt nicht nach
Anderthalb Monate nach dem Verschwinden von Nicolás Maduro feiern die offiziellen Daten einen Erfolg: 6,65 % Wachstum im zweiten Quartal 2025 und 19 Quartale in Folge mit Aufwärtsentwicklung, wie die Zentralbank von Venezuela und das Handelsministerium mitteilen. Doch die Menschen vor Ort zeichnen ein anderes Bild: Die Auswanderung hält an, Grundnahrungsmittel bleiben knapp, und Skepsis prägt die Debatte.
Auf dem Papier sind die Makrozahlen kaum zu kritisieren: historische Produktion, anhaltendes Wachstum. Doch der Kontrast zum Alltag ist brutal. Während die offiziellen Berichte von Erholung sprechen, kursieren in den sozialen Medien Kommentare wie "die stecken immer noch in der Scheiße" oder "in zwanzig Jahren wird alles genauso sein". Die bittere Ironie von Menschen, die das BIP nicht essen können. Venezolaner reisen weiterhin nach Madrid, um ganze Äpfel zu kaufen, wie ein Beobachter anmerkt, und die Diaspora kehrt nicht zurück.
Die Diskussion ist nicht neu. Manche behaupten, die venezolanische Wirtschaft werde von ausländischen Mächten kontrolliert, und kein kontrolliertes Land habe sich je verbessert. Andere sagen, das eigentliche Ziel sei Kuba, nicht Venezuela. Doch die Zahlen erzählen, so real sie sind, nicht die ganze Geschichte eines Landes, das am Ende des Tunnels noch immer kein Licht sieht.
Wer nur die Makrodaten betrachtet, könnte meinen, das Land stehe von den Toten auf. Aber wer gegangen ist, kommt nicht zurück, und wer geblieben ist, weiß: In zwanzig Jahren, wie jemand sagte, wird alles genauso sein. Oder schlimmer.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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