Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Ungarn und Finnland führen EU-VAT-Ranking 2026 an
Ungarn (27 %) und Finnland (25,5 %) haben die höchsten Standard-Mehrwertsteuersätze in Europa. Der hohe Satz ist jedoch oft keine Ideologie, sondern Teil nordischer Modelle.
Nicht Spanien: Ungarn hat den höchsten Mehrwertsteuersatz in Europa
Wussten Sie, dass die beiden höchsten Mehrwertsteuersätze in Europa nicht in Spanien gelten? Laut den Daten für die Standardsätze im Jahr 2026 führt Ungarn mit 27 %, gefolgt von Finnland mit 25,5 %. Spanien liegt bei 21 % und damit weit hinter der Spitze. Die entscheidende Frage ist jedoch nicht nur, wer die Liste anführt, sondern was diese Länder zu diesem Niveau gebracht hat und welche Auswirkungen dies auf die Geldbörse hat.
So sieht die Karte der europäischen Mehrwertsteuer 2026 aus
Die Tabelle der Standard-Mehrwertsteuersätze in Europa zeigt Ungarn mit seinen 27 % an einer hervorgehobenen Stelle. Danach folgen Finnland (25,5 %) sowie eine Gruppe von Ländern, die den Satz von 25 % teilen: Kroatien, Dänemark, Schweden und Norwegen. Estland und Griechenland wenden 24 % an, während ein breiterer Block (Irland, Polen, Portugal und die Slowakei) bei 23 % bleibt. Spanien liegt mit 21 % unter dem Durchschnitt, aber nicht so niedrig, wie es scheinen mag: Luxemburg hat mit 17 % tatsächlich den niedrigsten Satz in der Europäischen Union.
Diese Verteilung widerlegt ein gängiges Klischee: Hohe Mehrwertsteuern sind kein Phänomen, das ausschließlich rechts oder rechtsensrecht geprägt ist. Dänemark hat seit Jahrzehnten einen Satz von 25 % und wurde in dieser Zeit größtenteils von sozialdemokratischen Regierungen geführt. Finnland, das 2026 den zweiten Platz belegt, erhöhte seinen Satz am 1. September 2024 von 24 auf 25,5 % als Maßnahme zur Defizitkorrektur, nicht als ideologische Entscheidung.
Mehrwertsteuer trifft Arme stärker als Reiche
Bei indirekten Steuern wird die Last auf den Konsum gelegt. Es spielt keine Rolle, ob man 200.000 Euro oder 18.000 Euro verdient: An der Kasse zahlt man denselben Mehrwertsteuerbetrag. Dies macht die Mehrwertsteuer zu einer regressiven Steuer, wie Analysen zeigen. In Spanien beträgt die gesamte steuerliche Abgabenlast für einen alleinstehenden Arbeitnehmer ohne Kinder 40,2 % des Gehalts, verglichen mit dem OECD-Durchschnitt von 38 %. Von diesem Prozentsatz entfallen 23,4 Punkte auf Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung; diese tauchen zwar nicht auf dem Supermarktkassenbon auf, mindern aber das Nettogehalt.
Darüber hinaus hat eine hohe Mehrwertsteuer makroökonomische Effekte: Sie dämpft den Konsum, bremst die wirtschaftliche Aktivität und kann zu weniger Beschäftigung und niedrigeren Löhnen führen. Dies ist das Argument derer, die behaupten, dass eine Erhöhung indirekter Steuern nicht dasselbe ist wie eine Erhöhung direkter Steuern. Aber es gibt auch Nuancen: Betrachtet man das Gesamtsystem, so gilt in Ungarn ein einheitlicher Einkommensteuersatz von 15 %, was nichts mit den 27 % Mehrwertsteuer zu tun hat. Entscheidend ist die Ausgewogenheit des Steuersystems, nicht ein einzelner Posten.
Wer hat die Mehrwertsteuer in Spanien erhöht?
Das Thema betrifft auch die spanische Geschichte. Seit ihrer Einführung wurde die Mehrwertsteuer in Spanien fünfmal erhöht, vier davon unter Regierungen der PSOE, obwohl sich die häufigste Erzählung auf die Erhöhung durch Rajoy im Jahr 2012 konzentriert. Diese Erhöhung wurde mit der Krise und der Bankenrettung verknüpft, eine Politik, die nicht kostenlos war, wie einige Analysen erinnern. Das Fazit ist, dass die Mehrwertsteuer als indirekte Steuer nicht das Vermögen besteuert: Alle tragen sie gleichermaßen, insbesondere jene mit den geringsten Einkommen. Daher argumentieren manche, dass die einzige Möglichkeit, Arme nicht zu benachteiligen, darin bestünde, die Mehrwertsteuer abzuschaffen und die Einkommensteuer zu erhöhen, auch wenn dies nicht mit der aktuellen Steuererhebung vereinbar wäre.
Angesichts dieser Daten sollte man erwarten, dass Länder mit hohen Mehrwertsteuersätzen schlechtere wirtschaftliche Ergebnisse erzielen. Schaut man sich jedoch das reale BIP-Wachstum zwischen 2015 und 2025 an, liegt Spanien mit 21,8 % hinter Ungarn (26,9 %), Kroatien (40 %), Polen (42,4 %) oder Irland (89,6 %). Eine hohe Mehrwertsteuer scheint kein endgültiger Hemmschuh zu sein, sondern nur ein Teil des steuerlichen Pakets. Vielleicht liegt das Problem nicht an der Steuer selbst, sondern daran, was mit ihr gemacht wird.
Dies ist der Punkt, über den die Analyse nachdenklich stimmt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (212 Antworten).
Der Tod eines Mannes in Manresa nach einer Messerattacke erschüttert die offizielle Darstellung. Wir analysieren den Konflikt zwischen forensischen Fakten und politischem Diskurs.
Die Miete für Llados' Lamborghini kostet 1.300 € pro Tag plus 6.000 € Kaution. Seine 'Universität' verkauft Kurse an Geringverdiener. Charisma oder Betrug?
Die Veröffentlichung von 10 % der Epstein-Dokumente durch das US-Justizministerium deckt ein Erpressungsnetz auf. Was verbirgt sich im restlichen Teil?