Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Trump verspricht 5.000 Dollar für jeden Erwachsenen bei Sieg im November
Trump verspricht jedem Erwachsenen in den USA 5.000 Dollar, falls die Republikaner am 3. November gewinnen: rund 1,35 Billionen Dollar ohne jeglichen Haushaltsposten dahinter.
5.000 Dollar pro Erwachsenem: Trumps Scheck, den niemand bezahlen kann
Am 10. September 2026 versprach Donald Trump auf einem nationalen Parteitag der Republikaner in Dallas (Texas) jedem erwachsenen US-Bürger fünftausend Dollar —umgerechnet etwa 4.300 Euro—. Die Bedingung: Die Republikaner müssen nach den Zwischenwahlen am 3. November die Kontrolle über den Kongress behalten. Die einzige angekündigte Voraussetzung ist laut Informationen von Cadena SER, dass das Geld im Inland ausgegeben wird.
Die Rechnung hinter dem Scheck: 1,35 Billionen Dollar
Die erste Zahl, die jede harmlose Deutung zerstört, ist die Volkszählung. Es gibt rund 270 Millionen erwachsene US-Bürger, nicht die 244, die in schnellen Schätzungen kursieren. Multipliziert mit 5.000 Dollar ergibt der Spaß 1,35 Billionen Dollar. Dahinter steht kein Haushaltsposten, kein Zahlungsplan, kein angekündigter Auszahlungsmechanismus. Nur ein Wahlkampfversprechen mit glatter Zahl.
Panem et circenses, Ausgabe 21. Jahrhundert
Der häufigste Einwand ist nicht wirtschaftlicher, sondern historischer Natur: der alte Tausch von Brot, Zirkus und kleinen Geschenken gegen Loyalität, den schon die römischen Kaiser praktizierten und den bestimmte Republiken auf dem amerikanischen Kontinent zur Wahlkampfroutine machten. Das unbequeme Detail: Das Versprechen stammt von einem Führer, der sich als Geißel des staatlichen Interventionismus verkauft. Die einen nennen es Pragmatismus; die anderen, live zerbrochene Kohärenz.
Der spanische Präzedenzfall, den alle zitieren
Der naheliegendste Vergleich ist der 400-Euro-Abzug bei der spanischen Einkommensteuer (IRPF), den José Luis Rodríguez Zapatero vor den Parlamentswahlen im März 2008 ins Spiel brachte. Diese Ankündigung wurde auf dem Papier eingehalten und diente genau dem, wofür sie gedacht war: dem Wahlsieg. Das ist das Handbuch, das jetzt in größerem Maßstab kopiert wird — mit einer Null mehr und ohne Rotwerden.
Wo die Analyse hängen bleibt, ist das Kleingedruckte. Niemand weiß, wie viele dieser 270 Millionen tatsächlich ausgezahlt bekämen, mit welchem Geld und in welchem Zeitrahmen. Solange die Details fehlen, funktioniert das Versprechen genau so, wie es konzipiert ist: billig zu verkünden, unmöglich bei einer Kundgebung zu widerlegen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (20 Antworten).
Trump verspricht 5.000 Dollar pro Bürger, falls er die Midterms gewinnt. Die Rechnung: 1,75 Billionen Dollar bei einer Staatsschuld von bereits 40 Billionen. Niemand glaubt ihm.
Die Bauarbeiten im Valle de los Caídos in Spanien spalten: Für die einen sind sie illegal, für die anderen legal dank eines Dokuments, das Bolaños und Kardinal Cobo unterzeichnet haben. Eine Analyse.
Wegen der Tötung einer Katze in Torrevieja (Spanien) verurteilter Abschiebung reaktiviert die Debatte über unverhältnismäßige Strafen und den ungleichen Schutz von Leben.
LaLiga zahlt 50 Euro an jeden, der Kneipen in Spanien wegen illegal ausgestrahlten Fußballs meldet. Die lächerlich geringe Prämie sorgt für Spott angesichts der Millionengehälter im Fußball.
An einem Cruising-Ort in Valencia, Spanien, soll es zu homophoben Übergriffen gekommen sein. Die Debatte spaltet sich zwischen Verurteilung der Gewalt und Kritik am Sex in der Öffentlichkeit.
Alvise verliert seine parlamentarische Immunität. Echter Systemgegner oder professioneller Provokateur? Die Reaktionen spalten die öffentliche Meinung.