Trotz einjähriger Abschiebeanordnung: Mann ersticht Frau in Spanien

Richter schickt 44-Jährigen in Untersuchungshaft – er soll in Carcaixent (Valencia) eine Frau mit einem falschen Jobangebot in die Falle gelockt und niedergestochen haben.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Ein 44-jähriger Mann, gegen den seit über einem Jahr eine Abschiebeanordnung bestand, ist in Alzira in Untersuchungshaft gekommen. Ihn wird versuchter Mord vorgeworfen, weil er in Carcaixent eine Frau niedergestochen haben soll.

Ein Richter hat die Untersuchungshaft für einen 44-Jährigen angeordnet, dem versuchter Mord vorgeworfen wird. Die Tat geschah in **Carcaixent** (Valencia), wo der Beschuldigte eine gleichaltrige Frau angeblich mit einem falschen Jobangebot anlockte und dann mit einem Messer angriff. Die gegen den Festgenommenen bestehende Abschiebeanordnung war seit über einem Jahr rechtskräftig.

## Ein fingiertes Jobangebot

Laut Guardia Civil nahm der Mann Kontakt mit dem Opfer auf und bot ihr angeblich eine Stelle als Betreuerin eines älteren Menschen in Carcaixent an. Am Nachmittag des 7. September holte der Mann die Frau am Bahnhof ab und fuhr mit ihr in ein abgelegenes Gebiet. Gegen 22:30 Uhr zog er überraschend ein Küchenmesser hervor, das er zuvor von zu Hause mitgenommen hatte, und begann auf sie einzustechen. Das Opfer wehrte sich, erlitt aber zahlreiche Stichwunden, mehrere davon an lebenswichtigen Stellen. Die Gewalt des Angriffs war so heftig, dass das Messer dabei zerbrach.

## Ein Auto unterbricht den Angriff

Die Annäherung eines Fahrzeugs unterbrach den Überfall, woraufhin der Täter floh. Die Insassen des Autos fanden die verletzte Frau, leisteten erste Hilfe und alarmierten die Rettungsdienste. Beamte der Guardia Civil und der Lokalpolizei erschienen am Tatort, wo das Opfer erste Angaben zum Hergang machen konnte, bevor es dringend in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Ermittler untersuchten den Tatort, nahmen Zeugenaussagen auf und sicherten Aufnahmen von Überwachungskameras. Außerdem fanden sie das Messer und das Mobiltelefon der Frau, das der Angreifer offenbar weggeworfen hatte, um zu verhindern, dass sie Hilfe rufen konnte.

## Schnelle Festnahme und Vorstrafen

Am folgenden Tag befragten die Beamten das Opfer im Krankenhaus; es lieferte eine Telefonnummer, einen Standort und ein Bild des mutmaßlichen Täters. Mithilfe dieser Angaben konnte die Guardia Civil den Verdächtigen in **Alfafar** ausfindig machen und innerhalb von 24 Stunden festnehmen. Die Ermittlungen ergaben, dass das Jobangebot frei erfunden war und der Mann das Messer von zu Hause mitgenommen hatte. Nach seiner Vorführung beim Richter wurde die Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen wurden vom Technischen Team der Justizpolizei in Almussafes durchgeführt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (9 Antworten).

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