Telegram-DNS-Störung in Europa: t.me-Ausfall oder Zensur?

Die Domain t.me war auf DNS-Ebene in Europa nicht erreichbar. Technisches Problem oder ein Schritt Brüssels gegen Telegram? Die Fakten und die offenen Fragen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Ausfall der Domain t.me weckt Verdacht europäischer Zensur

Am Dienstag ließ sich die Link-Verkürzungs-Domain von Telegram, t.me, in mehreren Teilen Europas nicht mehr per DNS auflösen. Auch wenn die Haupt-App weiterhin funktioniert, hat der Vorfall die Debatte über die Internetkontrolle in der EU neu entfacht.

Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass keine flächendeckende Blockade von Telegram vorliegt, sondern ein Problem mit der Subdomain für Kurzlinks. Einige Analysen vermuten jedoch eine koordinierte Intervention der europäischen Behörden, die ihren Kurs gegen Messaging-Plattformen verschärfen, die bei der Bekämpfung von Piraterie und Desinformation nicht kooperieren.

Die Plattform Signal, eine Konkurrentin von Telegram, wurde vermehrt als Alternative genannt, ist aber nicht frei von Kritik, da sie eine Telefonnummer verlangt.

Derweil scheint der Vorfall behoben, doch das Schatten einer möglichen europäischen Kontrolle über die DNS-Infrastruktur liegt weiterhin über dem Netz. Wie weit reicht die Hand Brüssels?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (23 Antworten).

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