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Symbolisches Urteil: fünf Monate ohne Haft für Folter an Behindertem auf Mallorca
Die Männer, die einen behinderten Mann auf Mallorca gefoltert und ihm Penisse ins Gesicht tätowiert haben, wurden zu fünf Monaten verurteilt – müssen aber nicht ins Gefängnis.
Fünf Monate Haft, keine Haftantritt: das Urteil, das viele empört
Das Opfer, ein junger Mann mit einem Behinderungsgrad von 38 % aufgrund einer leichten Intelligenzminderung, wurde gefoltert und ihm wurden bei einer viralen Challenge in Manacor im März 2021 Penisse ins Gesicht tätowiert. Die sieben Angeklagten bekannten sich schuldig und wurden zu fünf Monaten Haft verurteilt, müssen aber nicht ins Gefängnis, wenn sie sich in den nächsten zwei Jahren nichts zuschulden kommen lassen. Die Staatsanwaltschaft hatte bis zu 31,5 Jahre gefordert.
Ein Wettbewerb, der außer Kontrolle geriet
Die Taten geschahen zwischen dem 5. und 7. März 2021 im Rahmen der Challenge „Cambia mi look o destrózalo“ („Verändere meinen Look oder zerstöre ihn“), die das Opfer selbst über soziale Medien organisiert hatte. Der Preis betrug 3.000 Euro pro Teilnehmer, ausgezahlt, wenn der junge Mann verlor. Laut Staatsanwalt war seine Einwilligung wegen der Behinderung nicht gültig, und die Angeklagten nutzten das aus, um ihn extremer Demütigung auszusetzen.
Vereinbarte Justiz
Das endgültige Urteil von fünf Monaten, zur Bewährung ausgesetzt für zwei Jahre, hat eine intensive Debatte über die Verhältnismäßigkeit von Strafen bei Gewalt gegen schutzbedürftige Opfer ausgelöst. Während manche sagen, die Absprache vermeide einen langen Prozess, sehen andere darin eine Botschaft der Straflosigkeit. Wo ist die Grenze, wenn das Opfer zudem freiwillig an der Challenge teilnahm? Die Frage bleibt offen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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