Supertanker nach Explosion in Flammen aufgegangen

Die iranische Revolutionsgarde meldet zwei Tanker, die nach dem Aufprall auf Seeminen in der Straße von Hormus explodierten. Einer davon ist ein brennender Supertanker.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die iranische Revolutionsgarde hat angekündigt, dass zwei Tanker auf einer nicht genehmigten Route in der Straße von Hormus auf Seeminen aufliefen und einer von ihnen, ein Supertanker, eine starke Explosion erlitt und in Flammen steht. Die Militäreinheit hat weder Flaggen noch Opfer oder Schäden genannt.

Die Straße von Hormus ist erneut der Punkt, an dem sich Schiffsverkehr und Politik kreuzen. Die iranische **Revolutionsgarde** meldete am späten Sonntagabend, dass zwei als Übertreter eingestufte Tanker nach dem Aufprall auf Seeminen auf einer nicht genehmigten Route der Wasserstraße explodierten. Nach Angaben der **Tasnim**, der mit der Eliteeinheit verbundenen Agentur, handelte es sich bei einem der Schiffe um einen Supertanker, der „eine starke Explosion erlitt und in Flammen steht“.

## Dreißig Vorfälle in drei Wochen

Die Meldung kommt nicht isoliert. In den vergangenen drei Wochen hat der Iran rund **30 Vorfälle** mit Schiffen gemeldet, von denen mindestens **20** auf Seeminen zurückzuführen waren. Die Revolutionsgarde erklärt, sie habe diese strategische Wasserstraße unter Kontrolle. Sie hat weder die Flaggen der havarierten Schiffe genannt noch über mögliche Opfer oder das Ausmaß der Schäden informiert.

Das Fehlen dieser Daten lässt die Fragen offen, die für den Markt am meisten wiegen: Welche Ladung führte der Supertanker, wem gehört er und wie lange kann die Route blockiert bleiben? Jede Antwort bewegt Versicherungsprämien und Frachtraten auf einer der am besten überwachten Energierouten der Welt.

## Das iranische Angebot zur Wiederöffnung der Passage

Parallel zu den Vorfällen führt Teheran über **Katar** indirekte Verhandlungen mit den USA, um den Konflikt zu beenden. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, **Ismail Bagaei**, erklärte bei einer Pressekonferenz in Teheran, wenn Washington seine Bedingungen akzeptiere, könne ein Plan in Gang gesetzt werden, um die Straße von Hormus innerhalb von **zwei Tagen** wieder zu öffnen und tiefere Verhandlungen zu beginnen.

„Wenn die legitimen Forderungen Irans angenommen und erfüllt werden, besteht die Möglichkeit, dass der gesamte Plan innerhalb von zwei Tagen umgesetzt wird, die Sicherheit in der Straße von Hormus wiederhergestellt wird und der Verhandlungsprozess beginnt“, sagte Bagaei. Der Diplomat betonte, alles hänge „vollständig vom Willen und der Entscheidung Washingtons ab“, und bezeichnete die iranischen Forderungen als „vernünftig und logisch“.

## Die Hafenblockade auf dem Tisch

Zu diesen Bedingungen gehört, dass die USA die Blockade aufheben, die sie über Häfen und Schiffe des Landes verhängt haben. Dies ist der Punkt, der die diplomatische Verhandlung mit dem Schiffsverkehr verbindet: Ohne Einigung bleibt die Passage Schauplatz von Vorfällen, und das Risiko für die Ladungen sinkt nicht.

Hormus ist das natürliche Ausgangstor für das Erdöl eines Großteils des Golfs, und jede Schließung, auch eine teilweise, macht sich bei den Preisen und den alternativen Routen bemerkbar. Bestätigt ist bisher nur die iranische Meldung über zwei havarierte Tanker und einen brennenden Supertanker, ohne Flaggen und ohne Schadensbilanz. Bei diesem Informationsstand sollte jede Zahl zu den wirtschaftlichen Auswirkungen als vorläufig behandelt werden.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (2 Antworten).

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