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Spanische Polizei dementiert Rechtsradikale in Ceuta
Die spanische Nationalpolizei dementiert die Ankunft von rechtsradikalen Gruppen in Ceuta. Das Gerücht mit dem Schiff ist geplatzt, doch die soziale Spannung in der autonomen Stadt bleibt.
Ceuta: Polizei dementiert die Ankunft rechtsradikaler Gruppen
Die spanische Nationalpolizei hat das Vorhandensein rechtsradikaler Gruppen in Ceuta dementiert. Die offizielle Version widerspricht einer Kette von Nachrichten, die sich wie ein Lauffeuer verbreitet hat: angebliche Faschisten, die per Schiff kommen, um die Stadt zu „verteidigen“. Dafür gibt es keine Belege. Die nächtlichen Patrouillen und Zwischenfälle der letzten Tage gingen auf Anwohner zurück, nicht auf organisierte Militante von außerhalb.
Die Falschmeldung diente dazu, den Fokus abzulenken. Unterdessen bleibt die soziale Spannung bestehen: niedergebrannte Siedlungen von Migranten, Proteste der Anwohner und eine Demonstration, die ohne klare Begründung abgesagt wurde. Manche Analysten meinen, die Menschen in Ceuta reagierten wie ganz normale Bürger auf einen Druck, den sie als unerträglich empfinden. Andere weisen darauf hin, dass es in jeder Menschenmenge immer gewaltbereite Elemente gibt, die die Gelegenheit nutzen.
Das Detail, das die Erzählung von den „Rechtsradikalen vom Festland“ entkräftet, ist kultureller Natur: Die Bilder zeigten Demonstranten, die „El Novio de la Gloria“ (Der Bräutigam des Todes) sangen. Dieser Militärmarsch ist in Ceuta kein Zeichen von Extremisten: Er wird jedes Jahr in der Karwoche bei der bekanntesten Prozession der Stadt gespielt. Wer ihn bei einem Protest singt, ist damit noch lange kein Rechtsradikaler. Das Gerücht ist geplatzt; das eigentliche Problem nicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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