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Spaniens Ukraine-Rechnung übersteigt 17 Milliarden Euro
Spanien sagt der Ukraine 17 Milliarden Euro als Zuschuss zu: die wahren Kosten für Renten, Schulden und den Geldbeutel der Steuerzahler.
Spanien und die 17 Milliarden für die Ukraine: Zuschuss oder strategische Investition
Die Nachricht, dass Spanien 17 Milliarden Euro an Hilfe für die Ukraine als nicht rückzahlbaren Zuschuss zusagt, hat den Kampf der Zahlen im eigenen Land neu entfacht. Während die Regierung das als Einsatz für die europäische Sicherheit darstellt, rechnen manche aus, was man mit dem Geld für Gesundheit, Bildung oder Renten tun könnte. Die Diskussion ist nicht nur eine Haushaltsfrage: Sie mischt Korruptionsverdacht, die Kriegsrechnung und eine unbequeme Frage: Kann man dieses Geld verschenken, wenn es Wartelisten und Schulden gibt, die nicht verschwinden?
Was 17 Milliarden wirklich bedeuten
Auf die spanische Bevölkerung umgerechnet sind das rund 80 Euro pro Monat und Bürger über ein Jahr oder tausend Euro Ersparnis. Das ist kein Pappenstiel: Es kommt fast an die Hälfte der Bankenrettung heran, die das Land vor zwei Jahrzehnten in die Krise stürzte. Ein weiterer Vergleich, der kursiert: Es würde nicht einmal für einen Monat der öffentlichen Renten reichen. Der Kontrast zwischen äußerer Großzügigkeit und inneren Bedürfnissen bedarf keines Kommentars, aber wir fügen ihn trotzdem hinzu: Die Staatsverschuldung steigt unaufhörlich, und die Sozialabgaben für Selbstständige steigen erneut.
Der Schatten der Korruption und der veruntreuten Gelder
Die Debatte wird hitziger, wenn man daran erinnert, dass parallel zur Ankündigung mutmaßliche Korruptionsfälle im Umfeld der Regierung aufgedeckt wurden. Es gibt keine Beweise, dass das Geld in Steueroasen landet, aber die Intransparenz dieser Geldflüsse lädt zu bösen Vermutungen ein. Ein Teil der öffentlichen Meinung sieht in der Hilfe in Wahrheit eine Transferleistung an die Rüstungsindustrie und die Interessen Washingtons; andere verweisen auf die Rolle Brüssels, das Schulden macht und Steuern erhebt wie ein souveräner Staat. Das Ergebnis ist ein Misstrauen, das sich mit Pressemitteilungen nicht heilen lässt.
Die Kosten, die niemand übernehmen will: die Eurobonds
Die gemeinsame europäische Finanzierung, ursprünglich als ELbichito-Ausnahme gedacht, ist zur üblichen Methode für solche Ausgaben geworden. Was in den Schlagzeilen fehlt: Diese Schulden zählen nicht direkt in den Kennzahlen der einzelnen Länder, müssen aber mit Zinsen zurückgezahlt werden. Mit den neuen EU-Steuern wandert die wahre Rechnung dieser Großzügigkeit in die Haushalte der kommenden Jahrzehnte. Anders gesagt: Die Ukraine-Hilfe ist für den Empfänger ein Geschenk, für den europäischen Steuerzahler aber nur ein Darlehen, das mit oder ohne Krieg bezahlt wird.
Die Analyse bleibt am selben Stein hängen: Es gibt keinen Konsens darüber, was strategischer ist – die Verteidigung der Ukraine stützen oder die Nähte eines Staates flicken, der verspricht und nicht liefert. Während die Zahlen als Sturmbock dienen, geht das Geld von allen. Und diese Rechnung, verkleidet als Solidarität, ist eine, gegen die es keine Berufung gibt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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