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Spaniens PSOE hält sich, während die Linke Stimmen verliert
Der PSOE hält sich bei 100 Sitzen und 3 Millionen Stimmen über das IMV, während die Linke an Boden verliert und die PP führt, ohne etwas zu tun.
Schlechte Regierungsführung tötet, und das ist keine Metapher. Das ist die These, die eine offene Diskussion nach einem Wahlzyklus durchzieht, in dem der PSOE kontinuierlich an Boden verloren hat, während die PP ohne große Anstrengung bei den Stimmen führt. Die häufigste Diagnose lautet nicht: eine tote Partei, sondern etwas Schlimmeres für ihre Interessen: eine Partei, die nur überlebt, wenn die gesamte Linke, einschließlich der extremen Linken, geschlossen wählt. Das Ergebnis sei laut dieser Analyse eine absolute Mehrheit der PP, wenn es die Rechte genauso macht. Die Arithmetik ist unbarmherzig.
Die Untergrenze von 100 Sitzen und die Stammwähler
Die Zahl, die in der Luft hängt, lautet **100 Sitze**. Manche behaupten, der PSOE werde darunter nicht fallen, andere ergänzen, diese Untergrenze werde mit **3 Millionen Stimmen über das IMV** (Spaniens Mindesteinkommen) erkauft. Die ökonomische Lesart ist klar: Die Stammwählerschaft existiert, sie wird in Transferleistungen gemessen, nicht in Ideologie. Die optimistischste Rechnung geht davon aus, dass el Perro – so wird der Ministerpräsident genannt – seine Herde kennt und weiß, was er versprechen muss. Das pessimistische Szenario setzt voraus, dass diese Herde bereits gemolken ist und jede neue Zuwendung nur den Stimmenverlust durch Regierungsführung ausgleicht.
Was niemand bestreitet, ist die Wirkung auf die Linke insgesamt. Dieselben Politiker, die seit Jahren Stimmen verlieren, stehen weiterhin an der Spitze. Das ist in jedem Wahlkampfhandbuch ein Problem.
Der Wahlkampf der erzwungenen Liebe und der Küsschen
Die ursprüngliche Botschaft macht es deutlich: Es ging von den *Tänzchen und Küsschen* zur Realität über. Die Ironie über den Verkehrsminister, dessen Nachname wie ein schlechtes Omen klingt, ist kein Zufall. Der Wahlkampf mit Liebe und T-Shirts überdeckt die Bestattungsinstitute nicht. Und wenn die Presse nachfragt, lautet die Antwort, es gehe ihm wirklich schlecht. Genau dieser Kontrast zwischen Erzählung und Ergebnis nährt die Skepsis.
Manche gehen weiter und behaupten, auch die PP sehe schlecht aus. Das ist kein Trost.
Der Tod als Wahlkampfmarke
Das Wortspiel im Titel trägt weiter, als man denkt. **PSOE is DEATH** ist nicht nur ein falsch platzierter Anglizismus: Es ist die Feststellung, dass die Partei durch die Mischung aus Gier und Inkompetenz Todesopfer verursacht, so die kursierende Anschuldigung. Andere erwidern, auch die PP habe ihre eigene Opferbilanz und verweisen auf Zahlen aus Pflegeheimen und auf verweigerte Medikamente in Madrid. Die Diskussion spitzt sich zu und wird zu einem Austausch von Leichen. Niemand gewinnt.
Was noch kommt
El Perro ist gelassen. Er kennt das Land. Bis zur Wahl wird man Sätze hören wie *wenn die PP gewinnt, schicken sie uns in den Krieg* oder *wenn die PP gewinnt, machen sie das Krankenhaus zu*. Die Angstmaschinerie funktioniert. Die Frage ist, ob die Wählerschaft die Erzählung kauft oder ob der Verschleiß bereits irreversibel ist.
Mit diesen Ausgangsdaten lautet die vorsichtigste Prognose: Der PSOE wird nicht unter 100 Sitze fallen, aber die Linke insgesamt wird weiter an Boden verlieren. Das Vorbehalt: Die PP kann ohne irgendetwas zu tun die absolute Mehrheit erreichen, und das ist ebenfalls ein Problem für das System. Die vollständige Rechnung, Sitz für Sitz aufgeschlüsselt, ergibt einen Unterschied, der Freunde und Feinde gleichermaßen überrascht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (39 Antworten).
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